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Sätechnik

Horsch Maestro: Erste Saison mit neuem Dosierer

Maestro 12 CX
am Mittwoch, 01.07.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Horsch hat mit dem Serienstart der neuen Generation der Maestro Einzelkorntechnik den neuen Dosierer AirVac eingeführt. Das sind die Ergebnisse der ersten Saison.

Die neue Einzelkorntechnik-Generation Maestro von Horsch hat mit ihrem neuen Dosierer AirVac die erste Aussaat hingelegt. In diesem Jahr löste der AirVac die bisherige Unterdruckdosiertechnik, die seit 2012 verkauft wurde, ab. Zusätzlich gibt es zur Saison 2021 einen Dosierer mit dem Überdrucksystem AirSpeed. Beide Dosiersysteme sollen laut Mitteilung von Horsch in der zurückliegenden Aussaatzeit sehr gut gelaufen sein.

Die Betreuung der ersten Serienmaschinen brachte weitere Erkenntnisse auf technischer wie auch ackerbaulicher Seite. Die neuen Dosierer sollen die Kunden im Feldeinsatz vor allem durch ihre einfache Handhabung, ihre zuverlässige Vereinzelung und die präzise Ablage und Einbettung der Körner überzeugt haben. Es muss laut Horsch kein Abstreifer mehr eingestellt werden und beim Kulturwechsel sei dieser mit ein paar Handgriffen und wenigen Klicks am Terminal schnell erledigt. Durch das Angebot eines Vakuums- und Überdruck- Systems bei den Maestros ist Horsch einer der wenigen Hersteller, bei dem die Maschine auch durch die Dosiertechnik auf die Bedingungen und Anforderungen des Betriebes abgestimmt werden kann.

Schussdosier AirSpeed ab 2021 in Serie

Aktuell setzt die Entwicklungsabteilung bereits erste Kundenwünsche bei der Weiterentwicklung und Fertigstellung der Maschinen für die Saison 2021 um. Der Beginn der Produktion im Herbst wird bereits jetzt vorbereitet. Nächstes Jahr sollen eine Reihe von weiteren Neuheiten eingeführt werden. Neben der Serieneinführung des Schussdosierers AirSpeed in den Maestro X Modellen, wird sich auch vieles an den Maschinenbaureihen ändern. Die Maestro SW wird durch die Maschinenmodelle SV mit AirVac (V) Dosierung und SX mit AirSpeed (X) Dosierung abgelöst. Die Einzelkornmaschinen bietet Horsch in den Arbeitsbreiten von 9 bis 18 Meter mit 12 bis 36 Reihen an. Für die Maestro 24.70/75 und 36.45/50 basiert der Säwagen auf dem langjährig bewährten System der Maestro SW mit nach wie vor 7000 Liter Düngerkapazität und 2000 Liter Saatgutvolumen mit zentraler Saatgutreihenversorgung.

Saatgutversorgung aus dem Zentraltank

Bei den kleineren Modellen mit 9 bis 12 Meter Arbeitsbreite kommt ein neuer Säwagen zum Einsatz. Dieser fasst in Summe 8000 Liter Dünger und Saatgut. Auch hier versorgt das System Main-Tank Supply (MTS) die Reihen aus dem Zentraltank mit Saatgut. Durch diese Technik sollen die Schlagkraft der Maschinen erhöht und lange Standzeiten zum Befüllen der Maschine vermieden werden.

Auch bei den Maestros bis 6 m Arbeitsbreite hat sich nach Firmenangaben in diesem Jahr das neue kompakte Säwagenkonzept der Maestro CV und CX in der Praxis bewährt. "Der übersichtliche Maschinenaufbau, sowie der Einsatz bewährter Komponenten sorgten bei der technisch wie auch optisch doch sehr neuartigen Maestro sofort wieder für Vertrauen zwischen Fahrer und Maschine", schreibt Horsch in einer Pressemitteilung. Bei der CV/CX will Hosch im nächsten Jahr vor allem weitere Ausstattungsoptionen in Serie eingeführen.

Mit Material von Horsch

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