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Horsch: Spatenstich für Werkserweiterung

Horsch Waldfabrik
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Andreas Holzhammer, agrarheute
am
09.11.2018

Logistik- und Produktionshallen, eine Lackiererei und ein Entwicklungs- und Forschungsgebäude - so erweitert Horsch den Stammsitz in Schwandorf

Die Horsch Maschinen GmbH investiert in den nächsten zwei Jahren laut eigenen Aussagen rund 23 Millionen Euro am Standort Schwandorf. Von Juli 2018 bis Mitte 2020 wird in drei Projekte direkt auf dem erweiterten Firmengelände am Sitzenhof investiert. Zentrale ist die sogenannte „Waldfabrik“, für die der Spatenstich am 16.10.2018 erfolgte.

Horsch Waldfabrik: Start mit Logistik- und Produktionshallen

Allein in den ersten Bauabschnitt der Waldfabrik fließen Horsch zufolge etwa 14 Millionen Euro. Hier entsteht nördlich der bisherigen Logistik- und Montagehallen eine weitere Halle für die Produktion mit 3.600 m². Die neu zu errichtende Logistikhalle hat eine Fläche von 4.600 m². Zusätzlich wird eine rund 4.200 m² große Lagerfläche im Außenbereich geschaffen, die ebenfalls teilüberdacht ist und dazu dient, die Anlieferungen der regionalen Zulieferer für die Produktion zwischenzulagern.

Die Waldfabrik bietet nach ihrer Fertigstellung eine Montagekapazität von 220 Mio. € Maschinenumsatz. Im Bereich der beiden Hallen wird ein Büro- und Sozialtrakt mit einer Grundfläche von 540 m² geschaffen, der Platz für weitere 54 Büroarbeitsplätze bietet. Dort entstehen neue Stellen für die Bereiche Einkauf, Arbeitsvorbereitung und Produktionssteuerung. Die Fertigstellung für diesen ersten Bauabschnitt der Waldfabrik ist für den Spätsommer 2019 geplant.

Horsch Waldfabrik: Neue Lackiererei im zweiten Bauabschnitt

Im zweiten Bauabschnitt soll eine neue Lackiererei gebaut werden. In das Gebäude werden 3 Millionen Euro investiert und nochmals etwa 4 Millionen Euro in die Lackieranlage selbst, die zu einer der modernsten Anlagen zählen soll. Sie arbeite mit neuesten Umweltstandards nach dem Pulverfahren und erzeuge nur minimale Abfälle und Emissionen.

Durch die neue Anlage könne die Lackierung teilweise vom Produktionswerk in Ronneburg (Thüringen) zurück nach Schwandorf geholt werden, um im dortigen Werk neue Kapazitäten zu schaffen und den LKW-Verkehr zwischen den Standorten zu verringern. In den neuen Gebäuden werden außerdem auch neue Sporträume für die Mitarbeiter geschaffen

Erweiterung von Entwicklungs- und Forschungsgebäuden

Die Baumaßnahmen am Gebäude ACI – Agricultural Centre for Innovation – schreiten indes bereits voran. Das Entwicklungs- und Forschungsgebäude wird um einen Anbau erweitert, der weitere 50 Arbeitsplätze vorsieht. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2 Millionen Euro. Hier finden künftig weitere Ingenieure, Konstrukteure, Elektronik-Spezialisten und Softwareentwickler eine hochmoderne Arbeitsumgebung vor. Der Bau soll Mitte 2019 fertig gestellt sein.

Nach Abschluss aller Arbeiten im Sommer 2020 sollen dann rund 23 Millionen Euro am Firmenstammsitz Schwandorf investiert worden sein, die HORSCH ein weiteres Firmenwachstum auch am Stammsitz ermöglichen sollen. Bereits 2017 war der Umsatz auf 356 Millionen Euro (plus 19 % im Vergleich zu 300 Millionen in 2016) und die Mitarbeiterzahl auf 1.600 weltweit gestiegen.

Mit Material von Horsch Maschinen GmbH
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