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Geschäftszahlen

Horsch wächst zweistellig

Horsch Selbstfahrer
© ah/Werkbild
von , am
28.09.2017

Nach dem Rekordumsatz von 2016 zeichnet sich bei Horsch auch für 2017 wieder ein zweistelliges Umsatzwachstum ab.

Nachdem Horsch das Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatzwachstum von 21 Prozent abgeschlossen hat und mit 300 Mio. Euro einen neuen Umsatzrekord erzielte, zeichnet sich für 2017 wieder ein zweistelliges Umsatzwachstum ab. Damit entwickelt sich das Geschäft besser als erwartet. Besonders die Märkte in Russland und der Ukraine haben sich positiv entwickelt. In der Ukraine macht Horsch mittlerweile mehr Umsatz als im Heimatmarkt Deutschland.

Investitionen für den Ausbau

Horsch ist mit seinen Produktionsstätten an die Kapazitätsgrenzen gestoßen und will rund 35 Mio. Euro in die Erweiterung der Produktion, Logistik und neue Büros investieren. Größere Summen werden in Ronneburg (5 Mio. Euro), Landau (7 Mio. Euro) und Russland (3 Mio. Euro) investiert. Auch in China und Brasilien baut Horsch kräftig. Im Jahr 2018 soll die Montage für 8 Mio. Euro erweitert werden, 3 Mio. stehen für die Erweiterung des Vertriebs, Schulungsräumen und Lager bereit. Auch am Stammsitz Sitzenhof soll in Büros für die Entwicklung und die Montage investiert werden.

Damals und heute: Landtechnik im Wandel der Zeit

Historische und moderne Bodenbearbeitung
Zehn Mal so stark: Oben bearbeitet ein Deutz F4L 514 von 1957 mit 60 PS den Boden, unten ist es ein Quadtrac 620 mit 692 PS Maximalleistung. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Produktionsweisen führte dazu, dass ein Landwirt 1900 etwa 4 Personen konnte, 1950 10 Personen und 2013/14 sogar 145 Personen. © Werkbild
Historische und moderne Aussaat
Bei den Maschinen, wie hier den Sägeräten, änderte sich vieles: Von der Arbeitsbreite, über die Präzision bis hin zur Effizienz - und natürlich den Kosten. So platziert die John Deere Sämaschine DB120 jedes einzelne Samenkorn im gleichen Abstand und passt sich an den Boden an. Davon konnte man 1951 in Chemnitz (Bild oben) nur träumen. © Bundesarchiv/Werkbild
Historischer und moderner Pflanzenschutz
Eine Arbeitsbreite von 8 m war 1958 das modernste Gerät. Abdrift war damals noch kein Thema. Heutzutage stellen Maschinen wie die Amazone UX 11200 mit einem Fassungsvolumen von 12.000 Litern alles in den Schatten: Damit wurde in 24 Stunden die Rekordfläche von 1.032 ha behandelt. © Bundesarchiv/Werkbild
Historische und moderne Traktoren
Dazu kommt, dass immer mehr Menschen von einem Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt werden. Der Hektarertrag für Weizen zum Beispiel lag vor gut 100 Jahren bei 18,5 Dezitonnen, heute mit 76,6 Dezitonnen mehr als viermal so hoch. © DaimlerChrysler AG/Werkbild
Historische und moderne Getreideernte
Entsprechend dem Ertrag leisteten auch die Maschinen immer mehr: 1946 kam der gezogene Mähdrescher Super von Claas auf dem Markt mit 2,1 m Schneidwerksbreite und einem Korntank von etwa 1 Kubikmeter. Zum Vergleich: Der größte Lexion hat heute Schneidwerke bis 12,27 m und einen Korntank von 13.500 l. © Werkbilder
Historische und moderne Traktoren
Nicht nur die Technik selbst, auch die Hersteller von damals findet man heute kaum mehr. Lanz wurde von John Deere übernommen, Eicher wurde in Anteilen verkauft und findet sich heute nur noch bei einem indischen Bushersteller, Porsche ging an Renault, welches heute Claas gehört. Von der Marke IHC findet sich immerhin noch ein großer Teil in Case IH. Und Fendt-Traktoren behielten ihren Markennamen. © Werkbild/Deutsche Fotothek
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