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John Deere und Vogelsang starten gemeinsame Gülle-Aktion

Vogelsang-Guelle-Logo
am Dienstag, 05.11.2019 - 13:58 (Jetzt kommentieren)

John Deere und Vogelsang haben ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Nach einer Pressemitteilung beider Unternehmen wollen sie damit „ein klares Zeichen für nachhaltige und zukunftsorientierte Landwirtschaft“ setzen. Sichtbar wird es durch die beiden Logos im Stoppelacker. Das steckt dahinter.

John Deere und Vogelsang haben ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. In einer Pressemitteilung verkünden beide Unternehmen, dass sie damit „ein klares Zeichen für nachhaltige und zukunftsorientierte Landwirtschaft setzen" wollen. Gründe seien, dass die präzise organische Düngung entscheidende Vorteile gegenüber der mineralischen Düngung habe. Außerdem verbessere sie die CO2-Bilanz der Landwirtschaft und reduziere die Emissionen von Ammoniak.

Der Geschäftsführer von Vogelsang, Harald Vogelsang, sagt: „Die teilflächenspezifische und bedarfsgerechte Ablage der Gülle ermöglicht der modernen Landwirtschaft, nachhaltiger zu wirtschaften und den Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und sozialer Akzeptanz zu fördern.“

Praxisbeispiel soll zeigen: So funktioniert genaue Gülleausbringung mit SectionControl

Vogelsang-Gülle-Logo-John-Deere

Durch die Kombination von John Deere SectionControl und der Teilbreitenautomatik Comfort Flow Control (CFC) von Vogelsang kann Gülle sehr präzise ausgebracht werden. Wie akkurat Gülle in der Praxis mit der Technik von John Deere und Vogelsang ausgebracht werden kann, zeigen beide Unternehmen in einem Praxistest.

Für das gemeinsame Projekt kommt das neue Vogelsang-Schleppschuhgestänge BlackBird mit der Teilbreitenautomatik CFC sowie der Vogelsang Exaktverteiler ExaCut ECQ zum Einsatz. Über John Deere SectionControl auf dem Generation-4-Display öffnen und schließen die einzelnen Schlauchabgänge des Gestänges automatisch und höchstpräzise gemäß der aktuellen GPS-Position. Damit werden Überlappungen und Fehlstellen auf ein absolutes Minimum reduziert und eine Über- oder Unterversorgung der Pflanzen mit Nährstoffen vermieden.

Luftbälge als Ventile für die Schlauchabgänge

Für die Abschaltung der einzelnen Teilbreiten hat Vogelsang eine neue Ventiltechnik mit Luftbälgen in den Schlauchabgängen ihrer Ausbringgeräte entwickelt. Die aufgeblasenen Luftbälge verschließen die einzelnen Teilbreiten oder Teilbreitengruppen. Um den jeweiligen Abgang freizugeben, lässt der Anwender die Luft wieder ab. Durch die elektropneumatische Ansteuerung der einzelnen Abgänge sind schnelle und gezielte Schaltvorgänge möglich. Die Gestänge sind in Ausführungen mit Einzelschlauchansteuerung oder mit Ansteuerung von in Teilbreiten zusammengefassten Schlauchabgängen erhältlich.

SectionControl mit 255 Teilbreiten und Güllesensors Harvest Lab 3000

Die SectionControl von John Deere ist mit allen gängigen Korrektursignalen kompatibel. Die Bandbreite reicht vom kostenfreien SF1-Korrektursignal bis hin zum RTK-Signal. Damit lassen sich bis zu 255 Teilbreiten mit einer Genauigkeit von +/- 3 cm vollautomatisch in zuvor festgelegten Bereichen auf dem Feld schalten.

Durch die vollständige Integration in das John Deere Bedienterminal ist mit SectionControl und CFC eine punktgenaue Ausbringung möglich. Eine zusätzliche Integration des Güllesensors Harvest Lab 3000 ermöglicht das kontinuierliche Messen der Nährstoffe in der Gülle. Somit werden nicht mehr m³/ha sondern wie beim Mineraldünger kg/ha N, P oder K appliziert. Der Sensor hat eine DLG-zertifizierte Messgenauigkeit bei N und P, die auf dem Niveau akkreditierter Labore liegt.

Mit Material von John Deere, Vogelsang

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