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Joskin: Neuer Tetraliner Dolly für den Gülletransport

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen.

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Joskin, Gülle
Vorschaubild
Markus Messerer, Agrartechnik
am
29.09.2016

Joskin erweitert die Reihe der Transportfässer Tetraliner Dolly um eine Variante mit hinten aufgesetzter Drehkolbenpumpe.

Die Drehkolbenpumpe kommt von der Firma Vogelsang und hat eine Leistung von 6.000 Liter in der Minute. Angetrieben wir die Pumpe hydraulisch direkt vom Traktor aus.

Mit dieser Drehkolbenpumpe steigt die Geschwindigkeit, beim Befüllen wie beim Entleerungsvorgang, je nach möglicher Durchflusskapazität der Pumpe. Man kann, nach Werksangaben, dickflüssigere Gülle als mit eine Vakuumpumpe verarbeiten.

Demnach lassen sich auch längere Schläuche zum Beispiel beim Ansaugen aus mehr als 3,5 Meter Tiefe nutzen oder aber bei der Ausbringung mit einem Ausbringgerät. Die Standardmaschine erlaubt eine bessere Mischung der Gülle und die Durchflussmenge regelt sich linear gleichmäßig. Der oberhalb von einem bar liegende Ausgangsdruck erlaubt zudem eine bessere Verteilung bei der Ausbringung.

60 Stundenkilometer-Zulassung möglich

Die Tetraliner Dolly-Baureihe besteht aus vier Modellen. Alle sind serienmäßig mit großdimensionierten starren Achsen versehen (hintere Nachlaufachse auf dem 26.000 Liter Modell). Die 60 Stundenkilometer-Zulassung ist damit möglich. Um sowohl auf der Straße wie auf dem Feld einen optimalen Fahrkomfort zu gewährleisten, sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit parabelförmigen Blattfedern unter dem Drehschemel ausgestattet. Die Fahrzeuge können mit einer Bereifung mit einem Durchmesser von bis zu 1.250 Millimeter Höhe und 570 Millimeter Breite ausgerüstet werden.

Das Joskin-Dolly-System besteht aus einer Achse unter dem Drehschemel (974 Millimeter Durchmesser), die direkt im Fass integriert ist, für einen einfachen und effektiven Aufbau. Serienmäßig werden Druckluftbremsen verbaut. Diese erhöhen – in Verbindung mit der Gewichtsverlagerung auf den Schlepper – die Transportsicherheit.

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