Login
Ackerbau

Der Kerner Komet KAS im traction-Test

von , am
07.01.2014

Der Grubber Komet KAS von Kerner ist ein "schweres Geschütz" findet die dlv Fachzeitschrift traction. Die Redaktion hat sich die schwere Baureihe im Test genau angesehen.

Die schwere Komet KAS-Baureihe stellte Kerner Ende 2011 auf der Agritechnica vor. Im Folgejahr liefen die ersten Einheiten in Großbetrieben und Lohnunternehmen. Schon auf den ersten Blick zeigt sich, dass der große Komet nicht allzu viel mit seinen kleineren Brüdern im Kerner-Sortiment gemein hat: Die Zinken sind beim Komet KAS symmetrisch angebracht, Sternkrümmler und Walze über eine aufwändige Konstruktion mit dem Hauptrahmen verbunden.
 
Letzteres ist durch die Möglichkeit bedingt, die Walze komplett zu demontieren. So kann auf bindigen Böden auch unter ungünstigen, nassen Bedingungen gearbeitet werden - oder man lässt die Krume grobporig als Winterfurche liegen.

Arbeitsprobe bei der Harslebener Agrargenossenschaft

Die Harslebener Agrargenossenschaft schaffte sich im Frühjahr 2013 zwei Komet KAS 600 üH an, die jeweils gut 4.000 Hektar pro Jahr bearbeiten sollen. Ein dritter Komet KAS wird demnächst den letzten der drei älteren Komet KA ersetzen. Da ein großer Teil der Flächen des Unternehmens gepflügt werden, liegt die maximale Arbeitstiefe bei rund 15 Zentimetern. Die dlv Fachzeitschrift traction hat sich die schwäbischen Geschütze im Einsatz genau angeschaut.
 
Die Walzen lassen die Harslebener bei allen Einsätzen am Grubber montiert. Beim Arbeiten auf wenig tragfähigen Sandböden oder auf nassen lehmigen Standorten wird die Walze mit dem integrierten Fahrwerk entlastet. Denn durch ihr hohes Gewicht ist die Crackerwalze auf tragfähige Böden angewiesen - dort sind Nachzerkleinerung und Rückverfestigung absolute Spitze.
 
Für leichtere Standorte hat Kerner jedoch auch Alternativen im Programm, wie die auf der Agritechnica 2013 vorgestellte Doppel-V-Profilwalze.

Hydraulischer Zugkraftverstärker inklusive

Viel Gebrauch machen die Fahrer der Harslebener Agrargenossenschaft vom hydraulischen Zugkraftverstärker, der laut Kerner bis zu 3,5 Tonnen vom Grubber auf die Traktorhinterachse überträgt und komfortabel mit einem Drehpoti in der Kabine gesteuert wird. So kann der Radschlupf reduziert werden, was sich spürbar auf die Flächenleistung und vor allem den Kraftstoffverbrauch je Hektar auswirkt.
Den vollständigen Testbericht mit dem abschließenden Testurteil finden Sie in der Januar/Februar Ausgabe der traction. Hier geht’s zum Probeabo ...
Auch interessant