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Ernte und Transport

Kompaktradlader von Case: Neue F-Serie mit mehr Power

© Werkbild
von , am
04.10.2014

Mit den Kompaktadladern der F-Serie hat Case Construction Equipment vier neue Modelle auf dem Markt. Die Neuen sind niedriger und wendiger als ihre Vorgänger. Auch der Anbaugerätewechsel ist erleichtert worden.

Der Kompaktradlader 221F von Case hat einen Schaufelinhalt von 1,0 bis 1,2 m³. © Werkbild
Die vier Modelle der Kompaktradlader der F-Serie reichen vom Radlader 21 F mit max. 5,4 Tonnen (t) Einsatzgewicht und 43 kW Leistung bis zum 321F mit 6,5 Tonnen Einsatzgewicht unf 55 kW Leistung.
 
Durch das neue Hydrauliksystem sei genügend Leistung auch für energieintensive Anbaugeräte am Start. Für die Modelle 221F und 321F bietet Case die 'High Flow' Option. Für hydraulische Anbauwerkzeuge wie Schneeräumgeräte oder Kaltfräsen erhöht sie die Hydraulikleistung von 70 auf 130 Litern pro Minute. Neben der "High Flow'-Option gibt es den neuen Kriechgang mit maximaler Hydraulikleistung bei konstanten Geschwindigkeiten zwischen 0 und 5,5 km/h.
Der Wechsel von Anbaugeräten soll durch die 'Connect under pressure'-Funktion von Case schnell ablaufen. Die Anschlüsse werden automatisch drucklos gemacht, Werkzeuge seien somit nicht erforderlich.
 
Die kompakten Radlader der F-Serie sind mit Allradantrieb und Hydrostatik-Fahrgetriebe ausgestattet. Durch eine geänderte Gewichtsverteilung können die neuen Kompaktradlader laut Hersteller zudem eine höhere Palettenlast als die Vorgängermodelle heben. So hebt der kleinste Radlader der Reihe, der 21F XT, bis zu 2.000 kg - 400 kg mehr als das Vorgänger-Modell. Die Kipplast reicht von 2,7 Tonnen  beim 21F bis 3,6 t beim 321F.
 
Die XT-Parallelführung und die Z-Kinematik führen die Palettengabeln parallel zum Boden, so dass der Maschinenführer Paletten leichter und schneller bewegen könne. Das Knickgelenk und die pendelnd gelagerte Hinterachse soll auch bei Erschütterungen Materialverlust vermeiden helfen.

Kabine der Kompaktralder der F-Serie niedriger und mit zahlreichen Features

Die Kabine der Case F-Serie ist niedriger als zuvor. Der 21F und der 121F unterschreiten die 2,5-Meter-Grenze. So können die Modelle beim Transport auf dem LKW Brücken mit vier Metern Höhe durchfahren. Zur Ausstattung gehören
  • zehn Lüftungsschlitze
  • ergonomisch gestalteter Innenraum
  • neigungsverstellbare Lenksäule
  • 'all-in-one'-Joystick von Case mit verstellbarer Handgelenkauflage
Auf dem 'all-in-in-one'-Joystick findet der Maschinenführer das Bedienelement für die Zusatzhydraulik mit Proportionalsteuerung, die Taste zum Speichern der Hydraulikwerte, die Funktion Schwimmstellung und den F-N-R-Schalter.
 
Die Kabine ist standardmäßig mit ROPS/FOPS-Schutz der Stufe 2 ausgestattet, der auf allen Baustellen für die Sicherheit des Maschinenführers sorgt.

Vielseitige Steuerung bei der neuen F-Serie

Angetrieben werden die neuen Kompaktradlader von 4-Zylinder-Turbomotoren von FPT Industrial (3,4 l Hubraum, Common-Rail-Einspritzsystem mit Hochdruck-Mehrfacheinspritzung) mit Wastegate-Ladedruckregelung. Diese sorge für
  • einen gleichmäßigen Turboladedruck,
  • schnelles Ansprechverhalten des Motors und
  • Zuverlässigkeit des Turboladers.
Die Maschinen der F-Serie erfüllen die Anforderungen der Abgasnorm Tier 4 Final mit Hilfe einer einmaligen von FPT Industrial entwickelten wartungsfreien Abgasbehandlung.
 
Die Modelle 221F und 321F mit zwei Fahrstufen schaffen mit der 'High Speed'-Option eine Fahrgeschwindigkeit von 33 km/h. Die Fahrstufen können auch unter Last umgeschaltet werden. Das neue 'Inch & Brake'-Pedal ermögliche eine stufenlose Unterbrechung der Kraftübertragung beim Verlangsamen bei gleichzeitiger unterbrechungsfreier Betätigung der Bremse.
 
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