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Ernte und Transport

Kotte: Profitechnik auf einer Achse

© Werksfoto Kotte
von , am
15.04.2014

Rieste - Einen Einachser mit einem Fassungsvermögen von 16 m³ von der Firma Kotte geht ins Rennen. Was alles in dem "großen Kleinen" steckt, und warum er sogar eine Alternative zu Selbstfahrern darstellen kann, erfahren Sie hier.

Der neue garant PE 16.000 mit einer 6m Scheibenegge im ersten Einsatz. © Kotte
Der Landtechnikhersteller Kotte bringt erstmals einen "Garant-Einachs-Güllewagen" auf den Markt mit 16 m³ Fassungsvermögen. Wie das Unternehmen aus Rieste berichtet, könne der Einachser für manche Betriebe sogar eine Alternative zu Selbstfahrern darstellen.
 
"In der Vergangheit kam bei einigen Kunden immer wieder der Wunsch nach großvolumigen Einachser auf", so Dr. Stefan Kotte, Geschäftsführer der Firma Kotte. Dies nahm Kotte nun zum Anlass, ein neues Einachs-Modell umzusetzen. Nach kurzer Entwicklungszeit konnte der erste Kunde seinen Einachs-Giganten mit einem Fassungsvermögen von 16.000 Litern in Einsatz bringen.

Schlagkräftige Technik

Kotte liefert ersten garant Einachs-Güllewagen mit 16 m³ Fassungsvermögen aus. © Kotte
Der für alle Standard-Schlepper geeignete Einachser ist mit einer 9.000 Liter Drehkolbenpumpe sowie einer durchgehenden Saug- und Druckleitungen mit einem Innendurchmesser von 200 cm ausgestattet. Diese sollen für eine Befüllung in weniger als zwei Minuten schaffen. Durch den eingebauten Schwenksaugrüssel eigne sich der Güllewagen auch für den Einsatz in einer Logistik-Kette, berichtet der Hersteller.
 
Des Weiteren ist der Einachser ausgestattet mit einem sogenannten "XXL-Vierpunkt-Hubwerk" für Einarbeitungstechnik bis vier Tonnen und einem Durchflussmengenmesser sowie der sogeannten "CAN-BUS"-Steuerung.

1:0 für den Kleinen in Hanglagen

Insbesondere in Hanglagen habe der 16-m³-Einachser sogar einen entscheidenden Vorteil gegenüber Selbstfahrern: Sein niedriger Schwerpunkt verhelfe zum einen zu mehr Stabilität und zum anderen sorge das Zwei-Kammer-System für eine bessere Stützlastverteilung, berichtet die Firma.
 
Tobias Schafmeister, Geschäftsführer der Schafmeister Agrarservice GmbH & Co. KG aus Lemgo, hat den Güllewagen in Betrieb genommen. Sein Fazit: "Auch in Kombination mit der von uns eingesetzten Einarbeitungstechnik hat das Fass durch das Vorhandensein nur einer Achse eine enorm hohe Wende- und Rangierfähigkeit." Dies sei einer der ausschlaggebenden Gründe für die Anschaffung dieses Fahrzeuges gewesen.

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