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Ernte und Transport

Krone präsentiert neue Schwader-Baureihe

© agrar-press
von , am
26.07.2014

Weniger Futterverschmutzungen sollen die verbesserten Liftzinken der neuen Krone Schwader-Generation ermöglichen. Für blattreiches Grünfutter bietet Krone nun einen Zusatzkreisel.

Für blattreiches Grünfutter bietet Krone nun einen Zusatzkreisel. © Krone
Besondere Neuheit der neuen Swadro-Baureihe sind die neuen Lift-Zinken mit angewinkelter Spitze. Die auf Griff stehenden Zinken heben das Futter an (Krone Lift-Effekt). Dadurch sollen laut Krone Futterverschmutzungen minimiert, die Futterqualität verbessert werden. Jeden Zinkenarm rüstet Krone mit vier nachlaufenden 10,5 mm starken Zinken aus. Zinkenverluste würden so vermieden, da jeder Zinken mit drei Windungen um den Zinkenarm montiert wird.

Zusatzkreisel für Luzerne und Heu

Weiteres Highlight der neuen Krone Schwader ist der optionale mittlere Zusatzkreisel, den Krone für die neuen Mittelschwader TC 680, TC 760 und die Komfortvariante TC 760 Plus anbietet. Der Zusatzkreisel eigne sich insbesondere für den Einsatz in Luzerne und Heu. Er bearbeite die Fläche, wo die Kreisel das Schwad ablegen und sorge damit besonders bei blattreichem Grünfutter oder Heu für eine gleichmäßigere Abtrocknung im Schwad. Die Parallelführung des Zusatzkreisels steht für eine vorbildliche Bodenanpassung. Der Kreiselaushub wird über den hydraulischen Aushub der Schwadkreisel gesteuert; sobald der Kreisel ausgehoben wird, schaltet der Antrieb des Kreisels automatisch ab.

Änderung der Transporthöhe

Zudem gab es Änderungen bei der Transporthöhe, die bei allen neuen Swadro-Modellen bei maximal vier Metern liegt. Somit müssen die Zinkenarme nicht eingeklappt werden und die Maschinen können unkomplizierter zwischen den Einsatzflächen umgesetzt werden, ohne dass der Schlepperfahrer absteigen muss.
 
Die neuen Seitenschwader ermöglichen außerdem bis zu 50 cm Aushubhöhe der Kreisel am Vorgewende, das schaffe laut Hersteller eine größere Bodenfreiheit und damit ein komfortables Arbeiten. Zudem rüstet Krone alle Seitenschwader mit dem schneller drehenden, vorderen Kreisel aus; diese Technik verhindere eine Verzopfung des Futters. Gleichzeitig ermöglicht sie eine höhere Durchsatzleistung für die nachfolgenden Erntemaschinen.

Saubere Recharbeit

Weiterhin ermöglicht, so Krone, die millimetergenaue stufenlose Einstellung der Arbeitstiefe mit Anzeige-Skala, sauberste Recharbeit. Krone bietet diese in den Varianten mechanisch und elektrisch an. Die optionale elektrische Kreiselhöhenverstellung wird über die bewährten Stellmotoren eingestellt. Neu ist zudem, dass der Schlepperfahrer die Arbeitstiefe jetzt direkt in der Kabine einstellen und ablesen kann. Auch bei den neuen Schwadern bietet Krone den sogenannten "Jet-Effekt". Durch die Verlagerung des Schwerpunkts der Kreisel (kardanische Kreiselaufhängung) ist gewährleistet, dass die Zinken weder beim Ausheben noch beim Absenken in den Boden kratzen, da der Kreisel immer zuerst vorne aushebt.

Krone EasyCut im AGRARTECHNIK Maschinentest

 
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