Login
Landtechnikindustrie

Kubota-Tochter Great Plains schließt Werk in England

Dieser Artikel ist zuerst in Meilensteine going Green erschienen.

Jetzt testen und kennenlernen - mit unseren besonderen Angeboten!

Thumbnail
Julia Eder, agrarheute
am
12.04.2017

Great Plains will bis Anfang 2018 sein Werk im englischen Sleaford schließen. Service und Ersatzteilversorgung wird künftig Kubota-Tochter Kverneland übernehmen.

Das Werk in Sleaford war einst das Stammwerk der Marke Simba. Diese wurde 2010 vom amerikanischen Unternehmen Great Plains übernommen worden. Mit der Werksschließung in England geht ein wichtiger Standort der amerikanischen Marke Great Plains im Europa verloren. Da Great Plains jedoch 2016 für 430 Millionen Dollar von Kubota übernommen wurde, wird der Konzern nach wie vor mit den Marken Kverneland und Vicon am europäischen Markt vertreten sein.

Die Überraschung über die Schließung hält sich bei vielen in Grenzen: Bereits 2016, bevor Kubota Great Plains übernommen hatte, wurden aufgrund konjunktureller Schwächen 40 Mitarbeiter entlassen. Insgesamt beschäftigte Great Plains damals mehr als 1.400 Mitarbeiter in Kansas (USA) und Sleaford (England).

Great Plains stellt Produktion in England Mitte 2017 ein

Der Grund für die Schließung: Laut Linda Salem, CEO von Great Plains, zeigte eine gründliche Untersuchung, dass der schwache Agrartechnik-Markt es nicht erlaubt, die Anlage weiterhin zu unterhalten. Deshalb werde bis Mitte 2017 die Produktion eingestellt und bis Anfang 2018 das Werk geschlossen.

Die Aufgaben der Ersatzteilversorgung und des Services für Great-Plains-Maschinen wird künftig Kverneland übernehmen.

Mit Material von Gros Tracteurs Passion/Farmers Weekly

Neuer Angstgegner: Der Kubota M7171 Premium KVT

Auch interessant