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Ackerbau

Kurzscheibenegge Horsch Joker im Test

© Tammo Gläser/Agrartechnik
von , am
03.11.2014

2007 stieg Horsch mit der Baureihe Joker in den Markt für Kurzscheibeneggen ein. Heute ist ein breites Programm an Arbeitsbreiten und Ausstattung lieferbar. Die Agrartechnik hat sich die Joker CT angesehen.

Der Landwirt wurde von seinem Gespann überrollt. © agrartechnik
Kritiker haben den Kurzscheibeneggen bei ihrem Aufkommen anfangs eine Art Modetrend nachgesagt, der nicht von Dauer sein würde. Ein Irrglaube. Horsch fertigt die Joker mittlerweile sogar in einem amerikanischen Werk in großen Stückzahlen - allerdings entsprechend modifiziert.
 
Die Agrartechnik hat eine fünf Meter Joker CT auf 300 Hektar zur Stoppelbearbeitung eingesetzt. Die Namensergänzung CT steht bei der Joker für den Dreipunktanbau. Neu sind seit der letzten Agritechnica die größeren 52 Zentimeter Scheiben statt den 46er. Die kleine Ausführung wird es nur noch auf Anfrage geben.
 
Mit den großen Scheiben wurden Änderungen am Rahmen und an den Scheibenträgern notwendig. Leichte Abstriche bei der Krümmelung werden dabei durch den größeren Rahmendurchgang aufgewogen.
 
Die Joker CT überzeugt durch ihre einfache Handhabung und ihrem guten Arbeitsbild. Mit den fünf Metern Arbeitsbreite im Heckanbau ist die Kurzscheibenegge für Betriebe mit entsprechend hubstarken und ballastierten Schleppern eine gute Alternative zum aufgesattelten Pendant.

Video: Horsch Joker im Agrartechnik-Maschinentest

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