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Ackerbau

Lemken verkauft mehr Kurzscheibeneggen

von , am
05.02.2014

Lemken blickt auf ein positives Geschäftsjahr zurück. 2013 verzeichnet der Landtechnikhersteller am deutschen Heimmarkt ein Plus von elf Prozent. Auch das Auslandsgeschäft entwickelte sich positiv.

Lemken verkaufte 2013 mehr Kurzscheibeneggen. © Lemken
Lemken schließt mit 363 Millionen Euro Umsatz das Geschäftsjahr2013 zufrieden ab. "Die positive Entwicklung basiert auf der guten Einkommenssituation der Landwirte und Lohnunternehmer. Diese investieren in professionelle Landtechnik, um ihre Betriebe zukunftssicher zu machen", stellt Lemken-Geschäftsführer Anthony van der Ley fest. Auf dem deutschen Heimatmarkt konnte daas Familienunternehmen ein Plus von 11 Prozent verzeichnen. Kurzscheibeneggen waren dabei der Verkaufsschlager. 
 

Hohe Nachfrage aus dem Ausland

Auch die Nachfrage auf den ausländischen Märkten entwickelte sich durchweg erfreulich. Frankreich erzielte einen Zuwachs von 20 Prozent, während Lemken in Großbritannien sogar 45 Prozent mehr Umsatz erreichte. Die russische Lemken-Tochter erwirtschaftete ein Plus von 4 Prozent, ebenso wie die weiteren osteuropäischen Länder. Überaus erfolgreich lief der Verkauf außerdem in Kanada sowie in den noch jungen Märkten USA und Südafrika, wo Lemken erste Vertriebsstrukturen aufgebaut hat. In den Umsätzen enthalten sind außerdem das seit einem Jahr produzierende indische Werk in Nagpur sowie das kürzlich gestartete Montagewerk im chinesischen Qingdao. Beide Standorte stellen Maschinen für den lokalen Bedarf her. Insgesamt blieb die Exportquote nahezu konstant bei 72 Prozent.
 

Spitzenreiter: Kurzscheibeneggen

Bei den Umsätzen zeigten alle Produktgruppen eine positive Entwicklung, dabei am deutlichsten das Segment Kurzscheibeneggen. Insgesamt wurden über 17.200 Geräte an den deutschen Standorten in Alpen, Föhren und Meppen produziert. Für das laufende Jahr 2014 rechnet van der Ley mit einem gleichbleibend hohen Niveau.
 
Grundlage dafür sind die zwar leicht rückläufigen, aber nach wie vor hohen Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte. Für die Lemken-Ingenieure stellt die Weiterentwicklung der neuen Einzelkornsätechnik, die als Studie auf der Agritechnica vorgestellt wurde, das ambitionierteste Projekt für 2014 dar. Darüber hinaus werden die neue Kurzscheibenegge Rubin 12, der Grubber Karat mit Transportaufsattelung sowie die Kreiselegge Zirkon 12K in den Markt gehen.
 

Investition in Entwicklungswerk

Angesichts des Wachstumskurses plant Lemken Investitionen von mehr als 50 Mio. Euro, verteilt auf fünf Jahre. Davon wurden im abgelaufenen Jahr bereits der neue Parkplatz für die Alpener Mitarbeiter umgesetzt und mit ersten Bauarbeiten für den neuen Wareneingang samt Logistikhalle gestartet. Weitere Produktions- und Versorgungsanlagen sollen die Kapazitäten in der Fertigung und Montage erheblich ausweiten. Anfang 2014 wird zudem mit dem Bau des neuen Entwicklungswerks begonnen, in dem die stark gewachsene Zahl an Ingenieuren und gleichzeitig die Versuchshalle untergebracht sein werden.
 

Lemken Diamant 12 im AGRARTECHNIK Maschinentest

 
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