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Produktneuheit

Fahrerloser Mähdrescher drischt Gerste

autonomer-Maehdrescher
am Freitag, 27.09.2019 - 12:11 (Jetzt kommentieren)

Ein Mähdrescher bewegt sich ohne Fahrer über den Acker. Mit einer Smartphone-App kann man Funktionen überwachen und eingreifen. Hohe Flächenleistung war aber noch nicht das Ziel. Das sind die Hintergründe.

In der vergangenen Woche erntete in den Niederlanden ein fahrerloser Mähdrescher Gerste. Der kleine Mähdrescher mit Raupenfahrwerk gehört zu einem Pilotprojekt von HuizingHarvest/Agrobotix in Kooperation mit FieldBee. Die Unternehmen entwickelten den autonomen Drescher innerhalb von neun Monaten bis zum Praxiseinsatz. Ziel des Projekts ist es, weitere Erfahrungen in der Automatisierung von Erntesystemen zu bekommen.

Mit App den Mähdrescher steuern

Die Schneidwerksbreite des Mähdreschers beträgt 2 m bei einem Gesamtgewicht von rund 3,5 t. Der Korntank fasst 1 m³. Die Druschleistung soll bei bis zu 0,6 Hektar pro Stunde im autonomen Betrieb liegen. Alle Mähdrescherfunktionen laufen komplett autonom und können vom Bediener per Smartphone-App überwacht und bei Bedarf gesteuert werden. Es besteht die Möglichkeit, alle Funktionen manuell oder komplett über eine Autopilot-Funktion zu betreiben.

Mähdrescher fährt ohne Fahrer

Für das Anschlussfahren im Getreidebestand ist der Mähdrescher mit einem RTK-System ausgestattet. Über das System werden auch spezielle Schneidwerks- und Druschfunktionen automatisch gesteuert, wie zum Beispiel eine Anpassung der Druschgeschwindigkeit, des Schneidwerks und der Haspelumdrehungen an den Zustand des Getreidebestandes. In einem weiteren Schritt soll der Mähdrescher mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden, die Ertrag und Qualität erfassen.

Mit Material von FieldBee

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