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Ackerbau

Mähdrescher und Ballenpressen sind gefragt

von , am
19.09.2013

Die Investitionsbereitschaft der deutschen Landwirte reißt nicht ab. Die Hersteller verbuchten einen gesteigerten Absatz von Mähdreschern und Großpackenpressen.

Die Rekorderntewerte werden voraussichtlich dieses Jahr verfehlt. © Kurt Bouda/aboutpixel.de
Die im VDMA organisierten Unternehmen verzeichneten in der vergangenen Saison 2012/2013 für Mähdrescher und Großpackenpressen ein Plus. Auch der Rundballenpressenmarkt blieb auf vergleichsweise hohem Niveau. Von September 2012 bis August 2013 wurden in Deutschland 2.058 neue Mähdrescher verkauft. Damit stieg der Markt um fünf Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und liegt auf dem Durchschnittsniveau der fünf Jahre zuvor.
 
Ein besonderer Impuls ging in der vergangenen Saison von Niedersachsen und Bayern aus. "Trotz gesunkener Getreidepreise hat sich das Investitionsklima im Ackerbau bis zuletzt noch gut gehalten", so der Vorsitzende der VDMA-Fachgruppe für Erntetechnik Helmut Korthöber.

Starke Nachfrage im Süden

Einen Zuwachs von zwölf Prozent auf 442 Maschinen gab es für Großpackenpressen. Regional betrachtet war die Nachfrage 2012/2013 besonders stark in Süddeutschland, während die Verkaufsmengen in Norddeutschland unterdurchschnittlich ausfielen. Auch das Ergebnis für die Rundballenpressen wird insgesamt positiv beurteilt, zumal der Markt bereits im Vorjahr sehr hoch ausgefallen war. Mit 1.897 Maschinen wurden lediglich fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor verkauft.
 
"Wir konnten eine stärkere Eigenmechanisierung mittlerer und kleiner landwirtschaftlicher Betriebe beobachten, was sicherlich mit den nicht ganz einfachen Wetterbedingungen für die Silageproduktion in diesem Jahr zusammenhing", resümiert Korthöber die Ergebnisse.
 

Case IH-Pionierarbeit bei den Rotormähdreschern

 
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