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Mähdrescher: Schneidwerk und Schrägförderer fit für die Ernte machen

Damit der Mähdrescher während der Ernte zuverlässig arbeitet ist vorher ein sorgfältiger Check notwendig. Auf diese Punkte sollten Sie bei Schneidwerk und Schrägförderer besonders achten.

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Andreas Holzhammer , agrarheute
am
11.05.2018
New Holland CX 8080 Mähdrescher mit abgebautem Schrägförderer
Vor dem Rausfahren lieber mal reinschauen - eine sorgfältige Durchsicht des kompletten Mähdreschers vor der Ernte spart Ärger und Geld. Ein bis zwei Arbeitstage sollten Sie dafür einplanen. © Andreas Holzhammer
Verbogene Zähne am Scheidwerk eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Schiefe Zähne sind auch beim Mähdrescher kein schöner Anblick. Dieser Zahn muss raus und ein neuer dran. Andernfalls kann er die Messer und – je nachdem, wie weit er in den Mähdrescher gelangt – Einzugsschnecke, Schrägförderer, Dreschkorb und Siebe beschädigen. © Andreas Holzhammer
Aehrenheber am Schneidwerk eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Für Lagergetreide sollten an jedem vierten Zahn Ährenheber montiert sein. Hier kommt es auf den Verschleiß an: Der vordere Ährenheber ist schon abgeschliffen und muss ersetzt werden, bevor er sich löst und den Mähdrescher oder nachfolgende Maschinen beschädigt. © Andreas Holzhammer
Messer am Schneidwerk eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Etwas Rost, der über den Winter ansetzt, ist bei den Messern kein Problem. Wichtig ist die Schärfe, die für einen leichtgängigen Schnitt sorgt. Je stumpfer die Messer, desto mehr Antriebsleistung ist nötig. Die Niederhalter müssen die Messerleiste führen, dürfen sie aber nicht bremsen. © Andreas Holzhammer
Haspelzinken am Schneidwerk eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Verbogene Zinken sind unbedingt auszutauschen, damit die Haspel ordentlich arbeitet. Dieser Zinken ist nicht nur wirkungslos, sondern könnte abbrechen und nachfolgende Baugruppen oder Maschinen beschädigen. © Andreas Holzhammer
Multifinger am Schneidwerk eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Die Multifinger sollten vollzählig und gerade sein. Sie müssen genug Spiel haben, um leichtgängig ein- und auszufahren. © Andreas Holzhammer
Verschleißleiste am Schneidwerk eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Im Idealfall ist zwischen den Spiralen der Schnecke und den Absteiferblechen 3 bis 7 mm Spiel. Reichen die Langlöcher dafür nicht aus, müssen neue Leisten dran. © Andreas Holzhammer
Kettenspanner des Schrägförderers eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Reicht die Spannfeder nicht mehr aus, um die Kette zu straffen, kann ein Glied herausgenommen werden. Unbedingt beachten: Die Kette darf nicht auf den Walzen eingelaufen sein. © Andreas Holzhammer
Verschleißleisten am Schrägförderer eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Damit sie nicht den Boden des Schrägförderers durchschleifen, liegen die Förderleisten im Betrieb auf Verschleißleisten. Sind diese zu stark abgeschliffen, müssen neue drauf. Am Beispielmähdrescher halten sie noch. © Andreas Holzhammer
Antriebswelle des Schrägförderers eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Hat die Kette zu viel Spiel, kann sie aus dem Ritzel springen. Achten Sie auch auf die Blechverkleidungen: Sie sollten nicht beschädigt sein und fest sitzen, damit sich kein Material anlegen und den Einzug stören kann. Auch an Dreschkorb, Schüttlern, Sieben & Co. ist einiges zu checken - in Teil 2 des Mähdrescher-Checks. © Andreas Holzhammer
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