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Ackerbau

Mais-Spritze im Praxis-Test: Pantera 4502-H von Amazone

von , am
27.05.2015

Die traction-Redakteure sind mit der Pantera 4502-H von Amazone über den Maisbestand "geflogen". Der Selbstfahrer eignet sich für die späten Krankheitsbehandlungen im Mais und in Sonnenblumen.

Der 'High-Heels' Selbstfahrer Pantera 4502-H von Amazone beim traction-Test auf einem Maisfeld. © Schranz
Mit der Pantera 4502-H von Amazone kann eine späte Fungizid- und Insektizidbehandlung in Mais und Sonnenblumen erfolgen. Der Selbstfahrer Pantera hat eine Bodenfreiheit von 1,70 Metern (m). Daher kann die Maschine auch noch spät im Mais oder in den Sonnenblumen eingesetzt werden. Die traction-Redakteure testeten die Spritze letzten Herbst. 

Antrieb des Pantera 4502-H von Amazone

Seit der Markteinführung 2011 vertraut Amazone auf ein kräftiges Deutz-Herz. Der 6,1 Liter-Reihensechser leistet 218 PS. Die Kraft wird über ein stufenloses hydrostatisches Getriebe umgesetzt. Die Geschwindigkeit des Selbstfahrers beträgt bis zu 50 km/h. Die Leistung wird gleichmäßig in Vorschub umgesetzt. Dies geschieht durch eine Axialkolbenpumpe. Über den Fahrhebel wird die hydrostatische Bremse aktiv.

Kabine verfügt über zwei Bildschirme

Die Kabine des Pantera wird von Claas gefertigt. Sie ist geräumig und leise. Bei reduzierter Motordrehzahl schwebt man ruhig über dem Bestand. Gut gefallen hat den Redakteure der neue Multifunktionsgriff Amapilot, der neben Fahrgeschwindigkeiten und Tempomaten auch die wichtigsten Spritzenfunktionen enthält.
 
Bei den Bedienterminals gibt es zwei Bildschirme. Auf dem Fahrmonitor AmaDrivewerden Daten angezeigt, die den Fahrzustand beschreiben:
  • Geschwindigkeit
  • Drehzahl und
  • Motortemperatur
Das zweite Terminal Amapad ist größer und umfasst:
  • Spritzenfunktionen
  • Precision-Farming-Lösungen wie Lenkfunktionen und automatische Teilbreitenschaltung

Mehrere Optionen für die Spurführung

Bei der Art der Spurführung hat der Landwirt mehrere Optionen:
  • normale GPS Lenksysteme
  • Ultraschallsensor
  • Reihentaster
Mit dem Reihentaster arbeiteten die traction-Redakteure in ihrem Test. Der Taster wird aus der Kabine um 90 Grad nach unten geklappt. In dieser Arbeitsposition misst er die Abstände zur linken und rechten Reihe. Die Technik ist ausgereift und zuverlässig. 
Da der Taster nur rund 40 Zentimeter über der Erde arbeitet, ist der Bodenkontakt nicht komplett ausgeschlossen. Das wirkt sich negativ auf die Kalibrierung des Reihentasters aus.
 

'High Heels' im Test: Pantera 4502-H von Amazone

Für späte Fungizid- und Insektizidbehandlungen im Mais und in den Sonnenblumen eignet sich der Selbstfahrer Pantera 4502-H von Amazone. © Schranz
Die Radnaben-Motoren sind geschützt und liegen hinter Leitblechen. © Schranz
In der Mitte ist die Spurbreitenverstellung zu erkennen. © Schranz
Das Fahrwerk ist zentral aufgehängt und pendelt. (Foto: Werkbild) © Werkbild
Die Kabine ist geräumig und leise. Sie hat zwei verschiedene Terminals: AmaDrive und Amapads. © Schranz
Der Ama- Drive-Touchscreen bietet einen guten Überblick über die wichtigsten Daten: Geschwindigkeit, Drehzahl und Motortemperatur. © Schranz
Zur Spurführung gibt es einen Reihentaster. Geklappt wird er elektronisch. © Schranz
Der Selbstfahrer Pantera kann eine Applikationshöhe von 3,75 Metern erreichen. © Schranz
Mit dem neuen Pantera 4502-H von Amazone können Landwirte auch in hohen Beständen Pfanzenschutzmaßnahmen effektiv durchführen. © Schranz
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