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Meilensteine der Landtechnik Going Green

Maschinenring Hannover-Land: Rüben effektiv ernten

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Cord Leymann, LAND & Forst
am
09.02.2016

Die Zuckerrübenrodegemeinschaft des "Maschinenrings Hannover-Land" legt sich auf eine Technikmarke fest. Wie das gemeinschaftliche Roden seit knapp 20 Jahren gelingt, lesen Sie hier.

Als 1997 die Zuckerrübenrodegemeinschaft des Maschinenrings Hannover-Land gegründet wurde, sah man sich nicht in Konkurrenz zur normalen Maschinenringarbeit. "Hier haben Landwirte gemeinsam in eine Technik investiert, die sie anschließend auch gemeinsam nutzen", erklärt MR-Geschäftsführer Stefan Pohl. Die Rodefläche der aktuell 160 Gesellschafter ist in der gesamten Zeit immer relativ konstant geblieben und liegt seit 2002 immer zwischen 1.400 und 1.800 ha.

Erste Kampagne mit rund 500 Hektar

  • Mit einem gebrauchten Roder Holmer Klassiker von einem Lohnunternehmer und 46 Mitgliedern ging die Gemeinschaft 1997 in ihre erste Kampagne mit rund 500 ha
  • 1998 ging man mit zwei neuen Holmer Terra Dos in die Ernte, denn die Erntefläche hatte sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Maschinen werden alle drei Jahre gewechselt

Über die Jahre hinweg kamen Stefan Pohl und Frank Heidemüller (Rodegemeinschaft Hannover-Land) dann zu der Erkenntnis, dass ein Maschinenwechsel alle drei Jahre durchaus Sinn ergibt. "Betriebswirtschaftlich gesehen, war das für uns die beste Lösungen. Abschreibung und Wiederverkaufswert passten und wir konnten die Roder unrepariert verkaufen", erklärt Pohl.

Gute Kundenbetreuung

Die Betreuung seitens des Herstellers Holmer war über die Jahre sehr gut. Oft seien Mitarbeiter aus der Konstruktion in der Region Hannover vor Ort gewesen und hätten sich die Maschinen im Einsatz angeschaut. Doch es blieb nicht nur beim Schauen, zahlreiche Detailverbesserungen haben es durch diesen Blick in die Praxis in die nächsten Modelle geschafft beziehungsweise wurden noch in der aktuellen Serie umgesetzt.

"In unserem Rodebezirk haben wir wirklich alle Böden, die man sich vorstellen kann, hinzukommen die beregneten Flächen. Das sind echte Herausforderungen an die Maschine. Da hat uns der Hersteller immer sehr tatkräftig unterstützt, um optimale Ergebnisse zu erzielen", sagt Heidemüller.

Entwicklung: Gewichtsreduzierung und Bodenschonung

Bei der Entwicklung der Rodetechnik achtet der Landtechnikhersteller Holmer auf eine permanente Gewichtsreduzierung getrieben durch ein ständiges Streben nach optimaler Bodenschonung. Dazu trägt auch die neue Reifentechnologie bei. Durch breitere Rodeaggregate werden Überfahrten reduziert. Das Motor- und Antriebsstrangmanagementsystem Holmer EcoPower bringt optimale Leistung, bei gleichzeitiger Reduzierung des Dieselverbrauchs.

Den vollständigen Beitrag können Sie in der  LAND & Forst-Ausgabe, Nr. 6  vom 11. Februar 2016 lesen ...

Hintergrund: Der dlv- Deutsche Landwirtschaftsverlag startete vor Kurzem die Kampagne "Meilensteine der Landtechnik going green". Das Ziel ist es, Unternehmen, die sich durch ihre Nachhaltigkeit auszeichnen, vorzustellen.

 

Rübenroder: Holmer Terra Dos T4

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