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Ernte und Transport

MF-Mähdrescher: 'Weltweite Arbeitstiere'

von , am
27.09.2013

"Die Mähdrescher von Massey Ferguson gelten weltweit als Arbeitstiere", schwärmt Peter Emmerling, BayWa-Verkaufsleiter Region Franken. Darauf setzt die BayWa Giebelstadt.

Der MF Beta 7300. © Massey Ferguson
Über eine lange Zeit war die Vermarktung der Mähdrescher von Massey Ferguson (MF) eine Erfolgsgeschichte. In Deutschland waren die MF-Maschinen mit sehr großen Stückzahlen vertreten. In den 80er Jahren verlor MF im Bereich Mähdrescher jedoch an Marktanteil.
 
Grund war - so die Erklärung von AGCO (MF-Übernahme in 1994) - das eingeschränkte Engagement des vorherigen Mutterkonzerns Varity im Bereich Erntetechnik. Als AGCO sich dann in diesem Segment engagierte, mussten sich die MF-Maschinen in einem Markt behaupten, der von anderen Marken dominiert wurde. Doch die Vertriebspartner waren und sind von der leistungsstarken MF-Technik überzeugt. Ihr Ziel ist es, die Marke auch in diesem hart umkämpften Segment wieder auf ihren alten Platz zu heben.  

BayWa in der Mitte Frankens

Ein solcher Partner, der sich mit viel Engagement dem Segment Mähdrescher widmet, ist der BayWa-Standort Giebelstadt in der Nähe von Würzburg. Die Erntetechnik ist seit der Gründung in 2003 ein Steckenpferd des dortigen Personals.
 
Peter Emmerling, BayWa-Verkaufsleiter der MF-Maschinen für die Region Franken, zählt - für die Region Unterfranken - auf die Verkaufs- und Servicemannschaft der BayWa Giebelstadt: "Wir haben hier eine Vielzahl von Leuten, die schon seit vielen Jahren in der Erntetechnik aktiv sind. Sie haben zum Teil auch Erfahrungen mit anderen Marken sammeln können. Das steigert das Vertrauen in den Service und die Fachkompetenz des Vertriebs."

Starke Technik für Deutschland

Im Bereich Mähdrescher vertreibt die BayWa Giebelstadt seit 2011 nur noch die Modelle der AGCO-Marken. Peter Emmerling hierzu: "Die Mähdrescher von Massey Ferguson gelten weltweit als Arbeitstiere. Sie dreschen in möglichst kurzer Zeit hohe Getreidemassen sauber aus und geben das Material schnell ab."
 
Die Ausrichtung bei der Konstruktion hätte dabei immer auf dem Weltmarkt gelegen, so der Verkaufsleiter. Dabei zeigte sich, dass die großen Modelle - also der Acht-Schüttler Mähdrescher Centora und der Hybridmähdrescher Delta - mit rund 3,85 Meter für viele Nationen ideal, für Deutschland aber oftmals zu breit waren. Peter Emmerling: "Das hat uns das Geschäft mit den Lohnunternehmern und großen Landwirten hier in der Region nicht immer leicht gemacht."

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