Login
Ernte und Transport

Micro-Topper hat sich in der Praxis bewährt

von , am
09.08.2011

Sittelsdorf - 100 Prozent aller neuen ROPA euro-Tiger V8-3 in ganz Westeuropa und auch in den USA wurden zur Kampagne 2011 mit dem ROPA Micro-Topper bestellt.

ROPA euro-Tiger mit Micro-Topper © Ropa
Der ROPA Micro-Topper hat sich nach Angaben des Landtechnikherstellers in der Praxis mit überzeugendem Ergebnis bewährt und die Serienreife erlangt. ROPA biete mit dem Micro-Topper die Möglichkeit für die volle Ausschöpfung des gewachsenen Rübenertrages der Zuckerrübe. Unter einer Kosten-/ Nutzenbetrachtung, bezogen auf die gesamte Wertschöpfungskette, lasse sich durch das Micro-Topping der größtmögliche Zusatzgewinn ohne Mehraufwand erzielen. 
 
Keine Entwicklung von ROPA sei anfangs so kritisch eingeschätzt worden und habe innerhalb kürzester Zeit größtmöglichen Zuspruch bei Landwirten und Maschinenbetreibern gefunden. Nach ersten Praxistests mit dem Micro-Topper in der Kampagne 2009 seien zur Zuckerrübenernte 2010 insgesamt 21 ROPA euro-Tiger V8 mit Micro-Topper aus- oder nachgerüstet worden. Nach den positiven Erfahrungen in der Kampagne 2010 mit deutlich besserem Rodeergebnis seien nun 100 Prozent aller neuen ROPA euro-Tiger V8-3 in ganz Westeuropa und auch in den USA zur Kampagne 2011 mit ROPA Micro-Topper bestellt worden. Weitere 46 ROPA euro-Tiger mit PR-Roder seien in diesem Jahr mit dem Micro-Topper nachgerüstet worden. Zur kommenden Rübenkampagne würden insgesamt 978 Roder-Reihen mit dem ROPA Micro-Topper im Einsatz sein. 
 

So funktioniert Micro-Topping

Optimale Anpassung des Micro-Toppers auch bei unregelmäßigen Rübenbestand
Die Schnittstärke des Kopfabschnittes beim Micro-Topping beträgt laut ROPA in der Praxis nur wenige Millimeter. Im abgeschnittenen Blattansatz/Sprossgewebe werde kaum Zucker gespeichert. Im Vergleich mit anderen Verfahren (Nachköpfen) werde durch das Micro-Topping nur etwa ein Fünftel des Rübenmasseanteils (nur der Blattansatz) entfernt. Bezogen auf die wertbestimmenden Inhaltsstoffe sei der tatsächliche Zuckerverlust noch wesentlich geringer beziehungsweise zu vernachlässigen, da der Zuckeranteil in der Rübe nach oben hin sehr deutlich abnehme.
 
Der Blattansatz enthalte deutlich weniger Zucker, jedoch höhere Gehalte an Amino-N, Invertzucker und andere, die Zuckergewinnung negativ beeinflussende, Inhaltsstoffe. Ein wesentlicher Zusatzgewinn des Micro-Topper gegenüber dem Standardnachköpfer bestehe darin, dass kein Zuckerertrag durch zu tief geköpfte Rüben auf dem Acker verbleibe. Gleichzeitig würden, im Vergleich zu anderen Entblätterungsverfahren, seitliche Verletzungen am Rübenkörper vermieden und weitere Veratmungsverluste bei Mietenlagerung reduziert, da ein abgeschnittener Blattansatz nicht wieder austreibt.
 

Mehr Erlös ohne zusätzlichen Aufwand

Als wesentliche Vorteile des Micro-Topping-Verfahrens nennt der Hersteller:
  • Zusätzliche Mehreinnahmen für den Rübenanbauer durch die Ernte der ganzen Rübe (ohne Verletzungen) und keine zu tief geköpften Rüben
  • Je nach Vorgabe des Rübenanbauers ist es möglich, mit dem Micro-Topper korrekt nachzuköpfen oder zur Ernte der ganzen Rübe nur die Blätter "abzurasieren"
  • Gleich hohe Rodegeschwindigkeiten wie beim Nachköpfen sind möglich.
  • Auch bei stark unregelmäßigen Beständen erfolgt eine bestmögliche Anpassung an die grob unterschiedlichen Scheitelhöhen der Zuckerrüben
  • Minimale Schnittfläche und keine seitliche Verletzungen (Bluten) an den Rüben
  • Geringer Kraftstoffverbrauch, geringe Ersatzteilkosten, wenig Wartung
  • Einfache Nachrüstung an allen PR-Rodeaggregaten möglich.
 
Bei Micro-Topping handele es sich um die wirtschaftlich optimierte Lösung, die den Ansprüchen von Rübenanbauern, Lohnunternehmern, Rodegemeinschaften, und Zuckerfabriken gleichermaßen Rechnung trage. Weitere Informationen unter www.ropa-maschinenbau.de.
Auch interessant