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Betriebsreportage

Neue Wege bei der Eigenmechanisierung: Familie Geissler und ihr Häcksler

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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Eigenmechanisierung Feldhäcksler
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Lena Kampschulte, traction
am
15.11.2016

Feldhäcksler gehören nicht unbedingt zum Standard bei der Eigenmechanisierung. Der Betrieb Geissler aus Bayern hat trotzdem einen eigenen Deutz-Fahr Gigant 400.

Der Landwirtschaftsbetrieb Geissler im mittelfränkischen Boxau ist ein typischer Familienbetrieb. Geführt von Vater und Sohn werden hier 200 Mastbullen gehalten sowie 90 ha Acker- und Grünland bewirtschaftet. Die Besonderheit des Betriebs liegt in der Mechanisierung. Ein eigener Feldhäcksler gehört zum Maschinenpark der Geisslers – eher unüblich für einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb.

Unabhängig vom Lohnunternehmer

Eigenmechanisierung Feldhäcksler

Bleibt die Fragen, warum sich ein Landwirt einen eigenen Feldhäcksler zulegt? Marko Geissler dazu: "Da ich so vier große Häckseltermine habe, will ich nicht immer auf andere warten müssen." Um unabhängig von Lohnunternehmern zu sein, setzt man bei den Geisslers schon viele Jahre auf die Eigenmechanisierung. Zunächst war ein Mengele-Häcklser im Einsatz. Als dieser nicht mehr funktionstüchtig war, wurde vor etwa fünf Jahren ein Deutz-Fahr Gigant 400 angeschafft. Diese Maschine war für Marko Geissler absolutes Neuland, hatte er doch bislang noch nie etwas vom Deutz-Fahr Gigant gehört. Der Häcksler überzeugte ihn durch einen günstigen Preis verbunden mit einer relativ guten Ausstattung.

Solide Technik

Eigenmechanisierung Feldhäcksler

Gebaut wurde der Deutz-Fahr Gigant zwischen 1996 und 1998. Trotzdem sind bereits hydraulische Schnittlängenverstellung und hydrostatisch angetriebene Vorsätze verbaut. Außerdem war der Gigant mit einem reihenabhängigen Gebiss ausgestattet. Marco Geissler hat dies allerdings durch ein flexibleres RU 450 von Claas ausgetauscht. Reibungslos lief das allerdings nicht sofort – Schuld war eine zu geringere Eingangsdrehzahl. Für den findigen Schrauber Marco Geissler war das aber kein Problem. Die Reparaturen am Häcksler erledigt er allesamt selbst. Ersatzteile sind dafür allerdings nicht so leicht zu bekommen. So nutzt Geissler oft Teile aus der Mähdreschersparte von Deutz-Fahr und modifiziert diese für den Einsatz im Gigant.

Die ganze Reportage über den Familienbetrieb Geissler und seinen Deutz-Fahr Gigant 400 lesen Sie in der traction-Ausgabe November/Dezember 2016, die Sie hier bestellen können.

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