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Ackerbau

Pflanzenbausensor Isaria - Ertragspotential nutzen

von , am
22.06.2012

Der Isaria ist das Ergebnis langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Fritzmeier Umwelttechnik. Doch Vorteile bringt der Ansatz "Online + Map-Overlay"?

Die Steigerung der Hektarerträge und der effiziente Einsatz von Betriebsmitteln sind die Hauptmotive, in neue Technik zu investieren. © agrartechnik
Die familiengeführte Unternehmensgruppe Fritzmeier ist seit mehr als 80 Jahren in der Landtechnik tätig und leistete unter anderem mit den Überrollbügeln für Traktoren Pionierarbeit.
 
Auch im jungen Geschäftsbereich Precision Farming gelangen Pionierleistungen: Dazu zählen die Entwicklung des mobilen Nährstoffanalyse-Systems "Weihenstephan", das in den 1990ern erstmals auf den Markt kam, oder die verschiedenen, anfangs noch manuellen Modelle von Bodenprobegeräten bis hin zur Entwicklung der aktuellen, vollautomatisierten Geräte Profi 60 und Profi 90.

Das Isaria-System

Das Isaria-System steht in der aktuellen, und vielfach in Probebetrieben getesteten Version seit November 2011 zum Verkauf. Neben Deutschland, wo geokonzept den Vertrieb übernommen hat, sind in Europa insbesondere England, Frankreich, Dänemark und Polen interessante Märkte. Aus diesen Ländern gibt es die meisten Anfragen. In England und Dänemark wird derzeit ein Vertrieb aufgebaut.
 
'Online + Map-Overlay'
 
Der Pflanzensensor Isaria setzt auf den zukunftsorientierten Ansatz "Online + Map- Overlay“": Dabei wird nicht wie bei anderen Systemen nur die aktuelle Pflanzenentwicklung berücksichtigt, sondern auch das teilflächenspezifische Ertragspotenzial des Bodens. "Im System ist ein hohes Maß an Expertenwissen hinterlegt, das in mehr als 15-jährigen Untersuchungen am Lehrstuhl für ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme der TUM sowie weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten erarbeitet wurde", betont Bernhard Limbrunner, Pflanzenbauexperte von Fritzmeier Umwelttechnik.
 
Expertenwissen nutzen
 
Durch dieses Expertenwissen weiß das System genau, wie viel Stickstoff ein Pflanzenbestand zu einem gewissen Entwicklungsstadium während der Vegetation aufgenommen haben muss, um ein vorgegebenes Ertragspotenzial zu erreichen. Diese Werte sind im System während der gesamten, für die Düngung relevanten Wachstumsperiode und gleichzeitig für unterschiedlichste Ertragspotenziale hinterlegt .
 
 

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