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Ernte und Transport

Ratgeber: Mähdrescher-Brand vermeiden

von , am
14.07.2015

Sommerhitze, Trockener Getreidestaub und Funkenschlag durch Steine - schon steht der Mähdrescher in Flammen. Wie Sie die Brandgefahr minimieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Bei extremer Trockenheit ist Vorsicht geboten. © FFW Nohfelden
Ein Mähdrescher bei der Ernte ist im wörtlichen Sinne brandgefährlich. Wärend der diesjährigen Hitzewelle sind bereits einige Erntemaschinen in Flammen aufgegangen. Die Brandgefahr wird durch mangelhafte Reinigung und Wartung begünstigt. Das trockene Erntegut entwickelt extrem viel Staub, der sich im und am Fahrzeug festsetzt. Hohe Temperaturen entstehen an der Abgasanlage der Dieselmotoren, Funken schlagen aus hochgeschleuderten Steinen oder Metallstücken:
 
Das reicht, um den Staub zu entzünden. Öl und Kraftstoff nähren das Feuer - in Sekundenschnelle steht die Maschine in Flammen.

Tipps vom Versicherungs-Experten:

  • Der Mähdrescher sollte regelmäßig gewartet werden.
  • Wichtig ist auch, alle Teile sorgfältig zu reinigen, an denen sich das Erntegut festsetzen kann.
  • Mancher Hersteller vermerkt in der Betriebsanleitung, dass der Mähdrescher sogar mehrmals täglich gereinigt werden muss

Schadensaufwand verdoppelt

Jedes Jahr brennen Dutzende teure Erntemaschinen ab, berichtet die R+V Versicherung. "Allein bei der R+V Versicherung hat sich in den letzten Jahren der Schadenaufwand pro Erntesaison verdoppelt: 2014 zahlte der Agrarversicherer mit Sitz in Wiesbaden rund 2 Millionen Euro allein für abgebrannte Mähdrescher."

Maschinentest: Deutz-Fahr C7206 Mähdrescher

 
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