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traction-Tests

Sauber nachgelegt: John Deere S-Serie im Mähdrescher-Test

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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John Deere S680i breit
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Matthias Mumme, traction
am
18.11.2016

Die S-Rotormähdrescher von John Deere bekommen zur Saison 2017 einen neuen Siebkasten und weitere Überarbeitungen verpasst. Die traction konnte bereits mit einem S680i der neuesten Generation in Frankreich arbeiten.

Kleine und große Überarbeitungen

Zu den wichtigsten Neuerungen am S-Serie-Mähdrescher von John Deere zählen neben dem neuen Siebkasten ein optional erhältliches in der Neigung verstellbares Aufnahmeschild für die Vorsätze und ein Motordrehzahlmanagement mit 40 km/h Endgeschwindigkeit für die Radmaschinen (30 km/h für Fahrzeuge mit Raupenfahrwerk). Daneben sind kleinere Features wie ein aufpreispflichtiger Luftkompressor mit zwei Anschlüssen, Druckluftlanze und Druckluftschläuchen sowie eine Staubox und ein Handwaschbehälter verfügbar.

Intelligenter Siebkasten

John Deere S680i Siebkasten

Für die neueste Generation der S-Serie hat John Deere einen völlig neuen Siebkasten aus Aluminium entwickelt: den Dyna-Flo. Er bietet nicht nur mehr Reinigungsfläche, sondern auch ein neues Strömungskonzept. Dadurch soll die Reinigung unanfälliger gegenüberwechselnden Erntebedingungen sein, und unter Bedingungen unter denen die Reinigung der limitierende Faktor ist für bis zu 5 Prozent mehr Durchsatz sorgen.

Dank einer Verlängerung des Untersiebs wurde zudem das Überkehrvolumen reduziert. Zusätzlich gleicht der Dyna-Flo Querneigungen bis 7 Prozent durch seinen Schneckenvorbereitungsboden und Hangstege aus. Eine aktive Hangsteuerung namens Active Terrain Adjustment, kurz ATA, ist optional erhältlich. Hier passt die Elektronik beim Arbeiten am Hang automatisch je nach Druschfrucht die Gebläsedrehzahl und due Sieböffnungen an. Bis 10 Grad Steigung soll der Siebkasten dadurch laut John Deere etwa 30 Prozent mehr leisten als im Vorgängermodell. Hangabwärts soll sich das Überkehrvolumen um bis zu 50 Prozent verringern.

Hydraulische Neigungsverstellung

John Deere S680i Schildneigung

Ebenfalls optional liefert John Deere eine hydraulische Neigungsverstellung für den Vorsatzschild. Dadurch sind Anpassungen der Längsneigung von bis zu 17 Grad per Fingertipp aus der Kabine möglich, um beispielsweise schnell auf Lagergetreide zu reagieren. Laut John Deere sollen damit um bis zu 20 Prozent höhere Fahrgeschwindigkeiten in Lagerbeständen möglich sein.

Neu ist zudem ein 12,2 m breites von Zürn gebautes PremiumFlow mit zweigeteilter Einzugsschnecke (76 cm Durchmesser), geteilter Haspel und geteiltem synchronisierten Messerbalken.. Anders als bei den kleineren PremiumFlow lässt sich die Bandgeschwindigkeit sogar stufenlos vom Fahrersitz aus anpassen.

Mehr zu der neuen John Deere S-Serie lesen Sie in der traction-Ausgabe November/Dezember 2016.

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