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Innovation Award

Silbermedaille für Beizgerät von Petkus

Innovation Award in Silber
© DLG
von am
03.11.2017

Der "MultiCoater CM 300" von Petkus behandelt Saatgut besonders schonend. Das Verfahren soll den Beizstaubabrieb erheblich reduzieren.

Auf der Agritechnica werden auch 2017 wieder Produktneuheiten mit dem Innovation Award ausgezeichnet. Eine von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) eingesetzte Expertenjury wählte die Gewinner aus 320 zugelassenen Anmeldungen.

Mit dem Preis sollen wegweisende Innovationen in der Landtechnik besonders hervorgehoben werden. Eine Silbermedaille erhält in diesem Jahr das Beizgerät "MultiCoater CM 300" von Petkus.

Beizstaubabrieb während der Beizung

Bei der Beizung von Saatgut kommt es auf eine gleichmäßige Benetzung der Körner an. Sichergestellt wird dies durch eine intensive Durchmischung von Beize und Saatgut.

Mit zunehmender Trocknung der Beize auf dem Korn steigt allerdings die Abriebneigung deutlich an, was unter anderem zu hohen Heubachwerten, also einem hohen Anteil von Staubabrieb führt.

Schonendes Verfahren reduziert Reibungsstress am Korn

Mit dem "MultiCoater CM 300" hat Petkus ein System entwickelt, bei dem das gebeizte Saatgut in der Mischkammer besonders schonend behandelt und dort bereits getrocknet wird.

Möglich macht dies eine spezielle Luftpolstertechnik in Kombination mit metallfreien Deflektoren, die sowohl den Reibungsstress am Saatgut als auch den Beizstaubabrieb deutlich reduziert, so die DLG-Jury. Die gesetzlich vorgeschriebenen Heubachwerte würden dadurch deutlich unterschritten.

Positiver Beitrag zum Umweltschutz

"Der MultiCoater beizt und trocknet gleichzeitig, verbessert das Fließverhalten und garantiert eine schonende Behandlung des Saatguts bei optimaler Kornbenetzungshomogenität", so das Fazit der Experten-Jury.

"Somit trägt dieses System dazu bei, die hohen Anforderungen an Abriebfestigkeit in der Praxis umzusetzen, um so einen positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten."

Die Petkus Technologie GmbH finden Sie auf der Agritechnica in Halle 6, Stand E40.

Agritechnica: Gold- und Silbermedaillien verliehen

Claas Cemos Auto Threshing
Bisher musste der Fahrer eines Mähdreschers selbst über den besten Kompromiss zwischen Dreschtrommelgeschwindigkeit, Dreschspaltweite und Ausdrusch bzw. Kornqualität entscheiden. Claas hat nun das Cemos Auto Threshing zur Einstellung des Tangential-Dreschwerkes in Schüttler- und Hybrid-Mähdreschern entwickelt. Je nach Strategievorgabe werden die Dreschtrommeldrehzahl und die Dreschspaltweite automatisch auf die Erntebedingungen optimiert. Das Alleinstellungsmerkmal der gesamten Automatisierung ist die Kommunikation der verschiedenen Automaten untereinander. © Werkbild
Kemper StalkBuster
Seit sich der Maiszünsler vor rund 15 Jahren auf ganz Deutschland ausgebreitet hat, ist er im Silomaisanbau der wichtigste Schädling. Der Kemper StalkBuster ist nun die erste in den Mähvorsatz des Feldhäckslers integrierte stoppelzerstörende Technik. Es ist die einzige Lösung im Markt, die alle Maisstoppeln zerschlägt, bevor diese vom Feldhäcksler oder Transportwagen niedergedrückt werden. Da die Überwinterung der Raupen in den Maisstoppeln erfolgt, stellen die rund 30 % für sonst übliche Schlegelmulcher kaum noch erreichbaren, unzerstörten Maisstoppeln ein großes Reservoir für einen erneuten Schädlingsbefall in der Region im Folgejahr dar. © Werkbild
AGCO-Mähdrescher Ideal
Der neu entwickelte Mähdrescher Ideal von AGCO ist ein Oberklasse-Mähdrescher, der bei Nutzung bodenschonender Fahrwerkstechnik die Transportbreite von 3,3 Metern nicht überschreitet. Dies wird durch eine Dreschkanalbreite von 1,4 Metern erzielt. Es werden zwei 4,85 Meter lange Axialrotoren mit besonders langen Dresch- und Abscheidewegen mit einem Durchmesser von 0,6 Metern und Motoren mit bis zu 480 Kilowatt Leistung verbaut. Für kleinere Leistungsklassen ist der Ideal-Mähdrescher mit einem Axialrotor verfügbar. © Werkbild
Krone Liftcab
Da die modernen Maissorten immer ertragreicher werden, sind inzwischen deutlich größere Wuchshöhen von 4 m und mehr durchaus an der Tagesordnung. Der Fahrer des Häckslers ist dann täglich mit einer hohen beweglichen "Maiswand" konfrontiert. Bei der Krone LiftCab wird die Kabine auf Knopfdruck um 70 cm angehoben, so kann der Fahrer diese anstrengenden Einsatzzeiten entschärfen und zudem einen komfortablen Überblick über Bestand und Abfuhrgespanne erreichen. © Werkbild
Amazone Swingstop
SwingStop pro von Amazone erreicht über eine Kombination aus aktiver, horizontaler Schwingungstilgung des Spritzgestänges und hochdynamischer Mengenregelung an jeder einzelnen Düse eine bisher nicht mögliche Verteilgenauigkeit bei der Applikation mit der Feldspritze über die gesamte Arbeitsbreite in Längsrichtung. Die Ausbaustufe "pro" sorgt mit neuartigen Ventilen an jeder Düse für eine ständige Anpassung der Ausbringmenge, um die verbleibenden Ungenauigkeiten auszugleichen. © Werkbild
Grimme Ventor
Grimme hat beim Kartoffelroder Ventor 4150 erstmals das äußerst knollenschonende und sehr leistungsstarke Schrägelevator-Erd- und -krauttrennsystem in eine vierreihige, selbstfahrende Kartoffelerntemaschine unter Einhaltung einer Transportbreite von 3,5 m integriert. In den beiden je zwei Reihen aufnehmenden Siebkanälen schließt sich an die aus zwei getrennten Gurten bestehende erste Siebkette eine durchgehende, steil ansteigende zweite Siebkette, die von einer weitmaschigen Krautkette mit Mitnehmern umschlungen wird, an. © Werkbild
Claas Axion Terra Trac
Der mit einer Halbraupe ausgestattete Claas Axion 900 verfügt erstmals über eine Federung an der Vorder- und Hinterachse, wodurch sich der Komfort gegenüber den alternativen Triangel-Halbraupen deutlich verbessert. Die im Vergleich zu Triangel-Halbraupen deutlich vergrößerte Aufstandslänge sorgt sowohl im Feld als auch bei schneller Straßenfahrt für eine sehr gute Richtungsstabilität. © Werkbild
Fendt e100 Vario
Der von Fendt vorgestellte erste batteriebetriebene Elektrotraktor für vielfältige Anwendung im Markt basiert auf dem Antriebskonzept eines konventionellen 50kW Vario-Traktors. Verbrennungsmotor, Abgas- Zuluft-, Kraftstoffanlage und Motorkühler werden durch einen Akkublock, einen kompakten Elektromotor und die Steuerungselektronik ersetzt. Der 100kWh Hochvolt-Akku ist schnelladefähig und speichert für die Arbeit bei mittlerer Last für 4 h ausreichend Energie. © Werkbild
GSI Flexwave
Das Flexwave Grain Silo Unloading System besteht aus zwei Luftkissen, die zunächst leer beidseitig der Austragstechnik in das Silo eingebaut werden. Sie bedecken den Boden und die Wand bis zur Höhe des Kegels, der sich bei der Entleerung typischerweise einstellt. Sobald das Getreide nicht mehr selbst nachströmt, wird das erste Luftkissen gezielt mit Luft gefüllt. Dadurch drückt es den Getreidekegel nach und nach von der Wand zur Silomitte. Nachdem die erste Seite restlos entleert ist, beginnt auf der zweiten Seite der gleiche Prozess. © Werkbild
Pöttinger Sensosafe
Mit dem direkt am Mähwerk installierten Sensorbalken Sensosafe können versteckte Wildtiere über optische Infrarotsensoren mit integrierter LED-Beleuchtung während des Mähens erkannt und somit vor dem Mähtod bewahrt werden. Sobald die Infrarotsensoren ein verstecktes Tier erkennen, wird ein Signal an die Mähwerkshydraulik gesendet und das Mähwerk automatisch ausgehoben. © Werkbild
Wienhoff Leveltuner
Da bei wechselnden Anbaugeräten am Güllefass mit sehr unterschiedlichen Gewichten die Schwerpunktlage des Güllefasses stark variiert, verändert sich dadurch auch die Stützlast. Der LevelTuner passt bei mehrachsigen Güllefässern in Abhängigkeit von der in der Deichselfederung gemessenen Stützlast den Luftdruck in den Federbälgen der vorderen Achse automatisch an. So wird eine ausreichende Stützlast sichergestellt und die Fahrsicherheit auf der Straße erhöht. © Werkbild
Farmdok
Die Aufzeichnungspflichten für landwirtschaftliche Betriebe nehmen weiter zu. Farmdok ist eine Agrarsoftware für die mobile und automatische Dokumentation landwirtschaftlicher Maßnahmen direkt am Feld mit Smartphone und/oder Tablet. Die innovative Musterauswertung von Bewirtschaftungs- und GPS-Daten ermöglicht die nahezu vollständige Automatisierung der Datenerfassung. © Werkbild
Amazone Smartservice
Immer komplexere Maschinen machen auch eine immer spezialisiertere Ausbildung der Servicetechniker nötig. Im Umfeld immer komplexerer Maschinen nutzt Amazone SmartService 4.0 die Techniken der "Virtuellen Realität" und der "Erweiterten Realität", um für den Endkunden und den Kundendienst die Lern- und Schulungsprozesse weiter auszubauen und um die Kunden und Servicetechniker bei Wartungsarbeiten zu unterstützen. © Werkbild
Fendt VarioPull
Mit dem Fendt VarioPull kann erstmalig die Position des Anhängepunktes von Geräten auch während der Arbeit horizontal um bis zu 80 cm hin zur Hinterachse frei eingestellt werden. Durch den nach vorne verschobenen Anhängepunkt wird die Achslastverteilung optimiert und eine höhere Fahrsicherheit erzielt. Am Vorgewende lässt sich der Koppelpunkt nach hinten verschieben, um ausreichenden Freiraum für die Geräteanhängung zu bekommen. © Werkbild
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