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Maschine des Jahres 2016

Sonderpreis: Saatgutaufbereitungsanlage e-3 von Evonta

Henrik Schmale/agrarheute/Evonta
am
14.04.2016

Das Unternehmen Evonta hat für die e-3 die Auszeichnung "Maschine des Jahres" in der Kategorie Sonderpreis erhalten. Die Saatgutaufbereitungsanlage kommt ganz ohne chemische Beizmittel aus.

Die von Technikredakteuren des Deutschen Landwirtschaftsverlages gekürte Maschine des Jahres ist ein gesetzter Begriff. Zur Agritechnica machten sich die Redakteure des Verlages auf die Suche nach der besten Maschine ihrer Kategorie. Zur Wahl standen 27 Maschinen aus den unterschiedlichsten Bereichen - von Traktoren über Mähdrescher, Roder und selbstfahrenden Pflanzenschutzspritzen ist alles mit dabei. Hier finden Sie einen Überblick über die Gewinner 2016.

Saatgutaufbereitung ohne Beizmittel

Die von Evonta entwickelte kompakte Anlage zur Saatgutaufbereitung schützt Getreide-, Leguminosen- oder auch Gemüsesaatgut vor Krankheiten. Dafür müssen jedoch keine Beizmittel wie bei herkömmlichen Anlagen eingesetzt werden. Das System e-3 arbeitet mit Elektronen und schafft etwa drei bis fünf Tonnen Getreidesaatgut in der Stunde.

Auch für ökologischen Landbau geeignet

Bei der Saatgutaufbereitung mit der Evonta-Anlage fallen zwar etwas mehr Energiekosten von vier bis sechs kWh je Tonne aufbereitetem Saatgut an, jedoch können die Beizmittelkosten von 40 bis 60 Euro je Tonne eingespart werden.

Die Anlage ist sehr kompakt und kann ebenfalls problemlos im Ökolandbau eingesetzt werden.

Details zu Evonta e-3

  • 3-5 t/h Getreidesaatgut
  • 50 bis 1.000 kg/h Gemüsesaatgut
  • H x B x T ca. 2,7m x 3,2m x 2,2m
  • 2,5 m Transporthöhe
  • 25 bis 30 kW elektr. Leistungsaufnahme
  • keine Sicherheits- und Umweltauflagen

Maschine des Jahres 2016: Das sind die Gewinner

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