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Ackerbau

Techniktest: Kverneland Qualidisc Kurzscheibenegge

von , am
16.09.2013

Die Qualidisc von Kverneland ist eine waschechte Eigenentwicklung. Im Maschinentest wurde die fünf Meter Ausführung in der Stoppelbearbeitung auf 300 Hektar geprüft.

Die Geschwindigkeit haben wir mit einem Traktor mit 185 PS maximaler Motorleistung nicht unter allen Bedingungen erreicht. Die mit über 200 PS vorgespannten Traktoren taten sich da etwas leichter. © Gläser
Lange Zeit hatte Kverneland nur zugekaufte Kurzscheibeneggen im Produktprogramm. Jetzt hat der Hersteller eine Eigenentwicklung auf den Markt gebracht. Klassisches Einsatzgebiet von Kurzscheibeneggen ist die schlagkräftige erste Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch. Unter anderem durch den Biogasboom haben sich die Geräte auf vielen Betrieben allerdings in den letzten Jahren zu Universalmaschinen entwickelt, die auch mit der tiefen Bodenbearbeitung und Zwischenfrüchten klar kommen müssen. Die Qualidisc von Kverneland ist für besonders harte Bedingungen konzipiert.

Qualidisc hält Arbeitstiefe konstant

Optional sind die Fronttasträder, die sich bei der Agrartechnik-Testmaschine hydraulisch von der Kabine aus verstellen lassen. Eine mechanische Ausführung ist ebenfalls erhältlich. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, da in kupiertem Gelände die Arbeitstiefe besser gehalten werden kann. Hierzu trägt zusätzlich die teleskopierbare Deichsel das ihre bei. Die Laufwege der Hydraulikzylinder lassen sich an den Tasträdern, genauso wie an den Zylindern der Nachläuferwalze mit Clips begrenzen.
 

Video zum Maschinentest der Qualidisc

 
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