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Ernte und Transport

Teleskoplader im Test: Die Ergebnisse auf einen Klick

von , am
04.02.2015

In unserer Reihe 'Teleskoplader im Test' haben die Redakteure der Agrartechnik und des dlz agrarmagazins vier Teleskoplader auf Herz und Nieren geprüft. Die Ergebnisse gibt es hier.

Beim JCB fallen sofort die großen 24-Zoll-Reifen auf. Dass der JCB die größten Abmessungen und die meiste Bodenfreiheit im Test hatte, verwundert daher nicht. Mit 81 kW/(109 PS) und einer 126 -Liter Zahnradpumpe für die Hydraulik war der JCB der leistungsstärkste Teleskoplader im Test. Außerdem ist der JCB der einzige Hersteller im Test, der eigene Motoren verwendet. In der Kabine glänzt der JCB mit einer hochwertigen Verarbeitung und viel Komfort.
Der JCB 527-58 bietet viel Leistung, ein durchdachtes Bedienkonzept und eine sehr gute Verarbeitung. Dafür hat er aber auch einen stolzen Preis.

Der Manitou ist vielseitig

Der Manitou MLT 625-75H ist seit 2011 am Markt. Das Bedienkonzept des Manitou hebt sich deutlich ab: Den so genannten JSM- Joystick hält man nicht in der Hand, sondern die Hand liegt auf dem Joystick. Der Manitou bietet eine Überlastsicherung einen Schaufel- und einen Gabelmodus. Zusätzlich gibt es eine Einstellung für schwingende Lasten, beispielsweise Bigpacks.
Der Manitou 625-75H bietet einen guten Mix aus Leistung, Kompaktheit und Komfort zu einem vertretbaren Preis.

Der Merlo punktet durch die größte Kabine

Der P25.6 ist das kleinste Modell im Programm von Merlo und mit Blick auf die Abmessungen auch in unserem Test. Der Merlo punktet vor allem durch eine großer Kabine bei kompakter Bauweise, Wendigkeit und guter Rundumsicht. Die 80-Liter-Zahnradpumpe macht ihn zum Schlusslicht in Sachen Hydraulik-Leistung. Dies macht sich auch bei der Hubkraft und beim Ladespiel bemerkbar.
Der Merlo P25.6 war der einfachste Teleskoplader im Test. Komfort und Leistung sind weniger seine Stärken, dafür punktet er mit großer Kabine bei kompakter Bauweise, Wendigkeit und guter Rundumsicht.
 

Der Kramer KT256 ist robust

Das 68-PS-Aggregat des Kramer war das schwächste im Test, die Zahnrad-Hydraulikpumpe lag mit 86 l/min im Mittelfeld. Trotzdem übertrumpfte der KT256 - lässt man den JCB außen vor - die übrigen Testkandidaten beim Ladespiel deutlich. Sehr gut gefallen hat den Kollegen der Agrartechnik das hydraulische Schnellwechselsystem für die Anbaugeräte. Egal wie schief wir uns dem Werkzeug genähert haben, das System hat tadellos gekuppelt.
Der Kramer KT256 ist komfortabel und robust, aber nichts für beengte Verhältnisse.
 
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