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Ernte und Transport

Teleskoplader im Test: Der Manitou ist vielseitig

von , am
14.01.2015

Im zweiten Teil unserer Serie stellt sich der Manitou dem Test. Mit seinen 75 PS bietet der Manitou MLT 625-75H einen guten Mix aus Leistung und Komfort.

Die Manitou Group hat im ersten Halbjahr ihre Umsatzerlöse leicht steigern können.
Der Manitou MLT 625-75H ist seit 2011 am Markt. Unsere Testmaschine war noch auf die Abgasstufe 3A ausgelegt, mittlerweile gibt es ein 3B-Update. Die Kraft bezieht der Manitou wie der Merlo aus einem Kubota-Aggregat mit 75 PS. Mit der 90-Liter-Zahnradpumpe übertrumpft der Manitou Kramer und Merlo allerdings in Sachen Hydraulikleistung.
 
 
 

Die Hand liegt auf dem Joystick

Auch der Franzose führt mehrere Armbewegungen gleichzeitig flüssig aus. Das Bedienkonzept des Manitou hebt sich deutlich ab: Den so genannten JSM- Joystick hält man nicht in der Hand, sondern die Hand liegt auf dem Joystick. Diese Bedienung ist erstmal ungewohnt. Die Hand liegt ruhig auf, alle Knöpfe lassen sich mit den Fingern leicht bedienen und der Joystick reagiert feinfühlig auf Bewegungen.

Manitou-Überlastsicherung mit Schaufel- und Gabelmodus

Wie beim Kramer bietet auch die Manitou-Überlastsicherung einen Schaufel- und einen Gabelmodus. Zusätzlich gibt es eine Einstellung für schwingende Lasten, beispielsweise Bigpacks. Die Modi unterscheiden sich hinsichtlich des Sicherheitspuffers, der eingerechnet wird. Das System greift dementsprechend früher oder später ein. Trotz Premium-Ausstattungspaket war unsere Testmaschine mit einer mechanischen Geräteverriegelung ausgestattet. Einen hydraulischen Schnellverschluss gibt es optional. Ob man diesen Schnellverschluss braucht, ist Ansichtssache. Das mechanische System ist sehr einfach und wenig störanfällig, dafür muss man beim hydraulischen nicht absteigen.
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