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Ernte und Transport

Im Test: Das Samasz GigaCut Mähwerk

© Tammo Gläser/Agrartechnik
von , am
09.08.2014

Mit großen Erntemengen kommt das Schmetterlingsmähwerk gut zurecht. Wer mit dem GigaCut Mähwerk arbeiten will, sollte allerdings einen Zugschlepper mit ausreichend PS anspannen.

Vor über 30 Jahren mit der Produktion von Kartoffelrodern begonnen, hat sich Samasz heute neben Mulchgeräten und Schneepflügen fast ausschließlich auf die Mähwerks- und Grünlandpflegetechnik spezialisiert. © Tammo Gläser
Durch eine strategische Partnerschaft beim Vertrieb- und der Ersatzteilversorgung mit Saphir bekommt der polnischen Hersteller Samasz in Deutschland nun ordentlich Rückenwind. Die Redakteure der Agrartechnik haben sich bei ihrem Maschinentest mit einem GigaCut Schmetterlingsmähwerk gleich in die Königklasse gewagt. Die attraktive Serienausstattung und zwei Jahre Garantie machen neugierig.
 
Mit den 8,60 und 9,40 Meter GigaCut Schmetterlingskombinationen hat Samasz leistungsstarke Mähwerke zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis im Programm, die sich für unterschiedliche Anforderungen aufrüsten lassen. Die Agrartechnik-Redakteure haben ihre Testmaschine nicht nur im ersten Grünlandschnitt, sondern mit den Querförderbändern auch im Grünroggen ausprobiert.

Video zum Maschinentest

Kein Problem mit großen Mengen

Mit den großen Erntemengen kam das Mähwerk im Test gut zurecht. Der Zugschlepper sollte für die Arbeit in der GPS mit den Querförderbändern allerdings mindestens 250 PS mitbringen. Im normalen Grünlandbetrieb reichen aus Sicht der Redakteure auch 200 PS, um die Kombination vernünftig zu fahren.
 
Die Heckmähwerke sind mittig aufgehängt. Der Mähbalken ist identisch mit dem des Frontmähers. Die Schnitthöhe lässt sich von vier bis sieben Zentimeter verstellen. Die einzelnen Mähscheiben verfügen über eine Steinsicherung. Für den Klingenwechsel muss das Messer nach vorne zeigen. Über den Schnellverschluß ist mit dem speziellen Hebel die Klinge fix entnommen.
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