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Ernte und Transport

traction-Arbeitsprobe: Fliegl E-Triebachse

© mm/traction
von , am
24.03.2014

Die Wegzapfwelle für große Anhänger war bislang kein Thema. Das könnte sich durch die Elektrifizierung der Landtechnik ändern. Die traction-Redaktion hat die E-Triebachse unter die Lupe genommen.

 
Durch Wegzapfwellen angesteuerte Triebachsen halfen vor Jahrzehnten vor allem hinterradgetriebenen Traktoren in "schlüpfrigen" Situationen. Nachdem sich der Allradantrieb durchgesetzt hatte, verkamen solche Lösungen aber eher zu Exoten im Kleintraktorensegment. Fliegl hat diese Idee bereits 2011 aufgegriffen und in elektrifizierter Form in seine Abschiebewagen integriert. Mit gut 20.000 Euro Aufpreis ist die E-Triebachse allerdings in erster Linie für Lohnunternehmer interessant. Dennoch zeigt das Projekt, dass sich die Hersteller zunehmend mit alternativen Antriebslösungen auseinandersetzen.

Mehr Nutzlast, weniger Zugkraft

Nach ersten Untersuchungen des Fliegl-Entwicklerteams treten die Vorteile der Triebachse - Nutzung als Anfahrhilfe, mehr Seitenstabilität am Hang und reduzierter Zugkraftbedraf - vor allem unter ungünstigen Bedingungen ein. Bei höheren Fahrgeschwindigkeiten ist die Traktion der Triebachse von untergeordneter Bedeutung. In internen Versuchen wurde die erforderliche Zugkraft bei unterschiedlichen Beladungszuständen von Anhängern mit und ohne Triebachse untersucht.
 
Die Resultate: Mit eingeschalteter Triebachse konnten auf Asphalt 26 und auf Ackerboden rund 19 Prozent mehr Nutzlast mitgeführt werden, bis die gleiche Zugkraft erforderlich war wie ohne Triebachse. Positive Nebeneffekte wie mehr Fahrstabilität oder die schonende Fahrweise auf Grünland lassen sich monetär nicht bewerten, müssen aber auch berücksichtigt werden.
 
Den vollständigen Bericht lesen Sie in traction Ausgabe März/April 2014.
 

traction-Arbeitsprobe: Gassner VA 1480 VARIO

 
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