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Ackerbau

traction-Arbeitsprobe: Kuhn Performer 5000

© traction
von , am
24.11.2014

Mit der Performer-Baureihe geht Kuhn auf professionelle Ackerbaubetriebe zu. Die traction-Redakteure haben getestet, wie den Konstrukteuren die Grubber-Scheibeneggen-Kombination gelungen ist.


Mit der Performer-Baureihe geht Kuhn auf professionelle Ackerbaubetriebe und Großbetriebe zu. Die traction-Redakteure haben in einem ersten Praxiseinsatz getestet, wie den Konstrukteuren die Grubber-Scheibeneggen-Kombination gelungen ist.
 
Scheiben und Zinken an einem Gerät - das bringt viele Vorteile. Deshalb wagt sich nun auch Kuhn auf den Markt der schweren, aufgesattelten Grubber-Scheibeneggenkombinationen. Ins Rennen geht der Elsässer Hersteller mit der Baureihe Performer.

Bekannte Werkzeugvielfalt

Als erste Werkzeugeinheit sind für die flache Bodenbearbeitung zwei Scheibenreihen montiert. Die Scheiben sind einzeln mit Gummipuffern aufgehängt, haben einen Durchmesser von 51 cm und arbeiten maximal 10 Zentimeter (cm) tief. Die Tiefenführung erfolgt hydraulisch als Parallelogramm und kann an beiden Seiten des zweiteiligen Rahmens auf einer Skala abgelesen werden.
 
Für die tiefe Bodenbearbeitung folgen als zweite Werkzeugeinheit die Zinken. Der Performer 5000 besitzt ein dreireihiges Zinkenfeld mit 18 Zinken und 27,7 cm Strichabstand, das bis zu 35 cm tief arbeiten kann. Das Arbeitsbild war beim Praxiseinsatz sehr eben. Als Scharspitzen gibt es drei Alternativen sowie Varianten mit Hartmetallbeschichtung, auf einen Scharschnellwechsel muss man jedoch verzichten.

Nur ein Nachläufer

Für die Rückverfestigung sorgt am Performer die HD-Liner-Walze mit einem Durchmesser von 70 cm. Eine andere Walze als Alternative für milde Böden ist leider nicht verfügbar. Das Ergebnis der Nachzerkleinerung und Rückverfestigung durch die geschlossenen Stahlkörper hat den traction-Testern gefallen. Mit dem nach hinten versetzten Fahrwerk konnten sie zudem am Vorgewende leicht wenden.
 
Vorne sorgt ein in Reihe geschalteter Deichselzylinder für den Parallelaushub. Der dient außerdem beim Arbeiten zur Parallelausrichtung, wenn der Performer an einen anderen Zugschlepper gespannt werden muss. Je nach Anhängehöhe kann der Zylinder dann länger oder kürzer gestellt werden. 
 
Den ausführlichen Testbericht lesen Sie in traction November/Dezember 2014.
 
Hier geht’s zum Probeheft: https://aboservice.dlv.de/traction-abo 
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