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Ackerbau

Im traction Test: Bodenbearbeitung mit dem Stratos 480

von , am
23.09.2015

Nachdem die traction-Redakteure den Stratos bereits im Sommer 2014 auf Raps- und Dinkelstoppel getestet haben, wollten sie jetzt wissen, wie sich der "Werkzeugträger" in der Saatbettbereitung vor Mais macht.

In der Testausstattung kostet der Stratos 480 von Kerner 33.165 Euro. © Matthias Mumme/traction
In erstem Fahrbericht von traction im Sommer 2014 hinterließ der KernerStratos noch einen gemischten Eindruck. Die Stoppelbearbeitung ist jedoch nur eines der Einsatzfelder, für die Kerner den grün-gelben Stratos 480 entwickelte. Die Traction-Redakteure haben den Stratos im Frühjahr 2015 noch einmal eingesetzt: Dieses Mal in der Saatbettbereitung vor Mais. Dabei konnten Sie neue Werkzeugvarianten ausprobieren.

Technische Daten des Stratos 480

  • Vorwerkzeuge: Zwei Reihen gewellte oder konische Scheiben; alternativ eine Reihe Schleppzinken oder ohne Vorwerkzeuge
  • Zinkenfeld: Vierbalkig mit 15 cm Strichabstand; starre Zinken oder Federzinken; hydraulisch höhenverstellbar
  • Nivellierung: rotierende Sterntiller oder einreihige Schleppzinken
  • Rückverfestigung: 600-mm-Doppelwalze (Testmaschine); alternativ 550-mm-Crackerwalze oder 600-mm-Stahlringwalze
  • Abmessungen & Gewichte: Einsatzgewicht zirka 5,2 Tonnen; Arbeitsbreite 4,80 m; Transportbreite 2,99 m
  • Schlepper: 180-350 PS
  • Preis (zzgl. MwSt.): 33.165 Euro in der Testausstattung

Fazit

Wo andere Hersteller Großfederzinken oder Kurzscheibeneggen auffahren, will sich Kerner mit dem Stratos seinen Platz erkämpfen. Das Gerät hat bei der Stoppelbearbeitung seine Einsatzgrenzen. Insgesamt positioniert sich der Stratos mit seinem Einsatzprofil als universeller Spezialist.
 
Pluspunkte:
  • Gute Einebnung
  • Sehr gute Krümelung
  • Große Werkzeugauswahl
  • Werkzeugwechsel möglich
  • Niedriger Transportschwerpunkt
Minuspunkt:
  • Komplizierter Umbau der Frontwerkzeuge
Den vollständigen Beitrag können Sie in der traction-Ausgabe Juli/August 2015 lesen ...

traction-Test: Bodenbearbeitung mit dem Stratos 480

Für den Straßentransport wird das Fahrwerk des Stratos etwas abgelassen, sodass der Schwerpunkt sehr tief liegen kann. © Mumme
Alternativ zu den zwei Reihen Wellscheiben kann der Stratos vorne mit einer einreihigen, hydraulisch- verstellbaren Schleppzinkenschiene versehen werden ... © Mumme
... um ein Aufschaukeln zu verhindern, müssen zusätzlich zwei Stützräder montiert werden. © Mumme
Die Schleppschiene krümelt und ebnet ein. Das Zinkenfeld mischt und krümelt. © Mumme
Auch die nachfolgenden 400-mm-Sterntiller unterstützen die Krümelung und ebnen ein. © Mumme
Die Doppel-U-Profilwalze ist eine von drei Nachläuferoptionen. Daneben gibt es die Kerner-Crackerwalze (in erster Linie für schwere, lehmige Böden) und eine offene Schneidringwalze. © Mumme
Die Doppel-U-Profilwalze ist universal einsetzbar und sehr tragfähig. Die Rückverfestigung erfolgt in erster Linie einige Zentimeter unter der Bodenoberfläche. Der Boden bleibt relativ locker liegen. © Mumme
Die Krümelung hat den Redakteuren gut gefallen (links im Bild: nach der Bearbeitung mit dem Stratos; rechts im Bild: nach dem Grubber). © Mumme
Auf Winterfurche und Kiesboden ist mit dem Stratos auch die Einebnung tieferer Furchen und Fahrspuren ganz gut gelungen. © Mumme
Beim Einsatz auf Silomaisstoppel konnte nach ein bis zwei Strichen problemlos Mais gelegt werden. © Mumme
Auch eine über den Winter liegengelassene Rübenfläche war nach einem Arbeitsgang komplett saatfertig. © Mumme
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