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Produktneuheit

Tribine stellt riesigen Knickgelenk-Mähdrescher vor

tribine-maehdrescher
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Thomas Göggerle , agrarheute
am
30.05.2018

Der US-amerikanische Hersteller Tribine stellt seinen überarbeiteten Mähdrescher T1000 vor. Nicht nur das Knickgelenk ist außergewöhnlich.

Das Städtchen Newton liegt im Bundesstaat Kansans im mittleren Westen der USA. Dort zeigte 2016 das kleine Unternehmen Tribine erstmals seinen außergewöhnlichen Mähdrescher. Das Besondere ist das Knickgelenk und der riesige Korntank auf dem Hinterwagen.

Zwei Motoren im Tribine verbaut

Bereits im vergangenen Jahr stellte Tribine die Motorentechnik um. Jetzt liefern zwei 9-Liter-Motoren von Cummins die 650 PS. Die beiden Dieseltanks fassen zusammen 1.893 Liter - genügend Vorrat für einen 24-h-Dreschtag. Beiden Motoren arbeiten auch zum Straßentransport und beschleunigen den Mähdrescher auf 30 MPH (48 km/h).

Alles eine Nummer größer im XXL-Mähdrescher

Nach eigenen Angaben hat der Tribine das größte Dreschwerk, das größte Reinigungssystem und den größten Korntank verbaut. Der fasst 1.000 Bushel, was ungefähr 35.000 Liter entspricht. Dadurch soll der allradangetriebene Mähdrescher länger dreschen und direkt am Feldrand auf die Trucks überladen. Neue Überladeschnecken mit elektrischem Antrieb entleeren den Tank unter zwei Minuten, was einer Abtankgeschwidigkeit von rund 300 Liter in der Sekunde entspricht.

Vierrradantrieb und -lenkung im Tribine-Mähdrescher

Mit Allradlenkung kommt der 22 t schwere Mähdrescher trotzdem leicht um die Kurve. Mit nur 11,6 m Wendekreis steuert der Mähdrescher am Vorgewende in die Anschlußspur. In den kommenden Monaten wird der Mähdrescher weiter getestet und auf Ausstellungen in den USA gezeigt werden.

Mit Material von Tribine

Die größten Mähdrescher-Modelle: Rotor, Schüttler oder doch Hybrid?

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