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Ernte und Transport

Trucks auf dem Acker: Drei Modelle im Vergleich

sm/fe //nc
am
07.08.2015

Agro-Trucks kommen aus ihrem Nischendasein heraus. Die dlz-Redakteure haben drei LKWs für den landwirtschaftlichen Einsatz getestet und verglichen. In ihrem Bericht beschreiben sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Maschinen.

 
Die Redakteure des dlz-agramagazins haben drei unterschiedliche Trucks im Praxistest verglichen und sie auf Agrartauglichkeit geprüft. Folgende Trucks des Herstellers MAN nahmen die Experten unter die Lupe:

1. Die Testmaschine MAN TGS 41.480

Der erste getestete Truck war ein Vierachser MAN TGS 41.480 (8 x 8). Das Fahrzeug hat vier Antriebs-Achsen und 480 PS.

Vorteile:
  • Fahrkomfort
  • Standfestigkeit beim Abladen
  • Spritverbrauch beim Silagetransport
Nachteile:
  • Wendigkeit
  • Bodendruck
  • Nutzlast

2. Die MAN Sattelzugmaschine 18.480

Das zweite Fahrzeug war eine MAN Sattelzugmaschine 18.480 (4x4) mit zwei Antriebsachsen und Fliegl-Abschieber als Sattelauflieger.
 
Vorteile:
  • Wendigkeit
  • Nutzlast
  • Fahrkomfort
  • Standfestigkeit beim Abladen
  • Spritverbrauch beim Silagetransport
Nachteile:
  • Bodendruck

3. Den gebrauchte MAN 19.464 F 2000

Das letzte Vergleichsfahrzeug war ein gebrauchter MAN 19.464 F 2000 mit 460 PS als Allradsattelzugmaschine mit Silierkipper. 
 
Vorteile:
  • Wendigkeit
  • Nutzlast
  • Fahrkomfort
  • Standfestigkeit beim Abladen
  • Spritverbrauch beim Silagetransport
Nachteile:
  • Keine

Fazit der dlz-Redakteure

Die Agrartrucks kommen aus ihrem Nischendasein heraus. Viele Landwirte starten mit gebrauchten Umbaulösungen oder lof-Zulassungen. Investiert man hier circa 60.000 Euro, dafür bekommt man eine gute gebrauchte Sattelzugmaschine inklusive Silieraufbau.
 
Die Hürde für den Kauf einer neuen Zugmaschine ist den meisten Betrieben momentan noch zu hoch. Viele Händler bieten sie auch zur Miete an.
 
 
 

Trucks auf dem Acker: Drei Modelle im Vergleich

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