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So sieht das neue Schneide-Schar von Dickson aus

Schneideschar an einem Grubber.
am Freitag, 21.02.2020 - 11:01 (Jetzt kommentieren)

Das Start-Up-Unternehmen Dickson zeigte auf der Agritechnica 2019 ein neuartiges Schar für die Bodenbearbeitung. Es soll weniger Zugkraft benötigen, besser schneiden und weniger Bodenporen verschließen. Das steckt hinter der neuen Entwicklung.

Das Start-Up Unternehmen Dickson zeigte auf der Agritechnica 2019 ein neuartiges Schneidschar für die Bodenbearbeitung. Das passiv angetriebene U-Cut-Scheibenschar soll weniger Zugkraft benötigen und Vorteile bei Schneideffekt und Porenverschluss gegenüber dem Stand der Technik bringen. Es ist anders aufgebaut als die herkömmlichen Schare und besteht aus einer Trägerplatte und zwei überlappende Schneidscheiben. Diese sind in der Höhe versetzt gelagert. Durch das gegenseitige, überlappende Abrollen sollen sich die Schneiden selbst schärfen und einen sehr gleichmäßigen Zugkraftverlauf aufweisen. Außerdem bewirkt die Drehung der Scheiben, dass der Erdstrom hinter dem Grubberstiel zusammengeführt und eingeebnet wird.
 

Weniger Zugkraft durch Rotation

Der bewegte Schnitt mit den gezahnten Scheiben hinterlässt nach Angaben von Dickson eine offenporige Bodenoberfläche und mischt Pflanzenreste ein. Erosionen und Schmierschichten werden vermieden. Weniger Zugraftbedarf reduziert den CO2-Ausstoß. Je tiefer die Bearbeitung, umso deutlicher wirkt sich der Abrolleffekt auf die Zugkraftreduzierung aus.

Wer steckt hinter Dickson?

Dickson ist ein junges Start-Up-Unternehmen aus Österreich, das unter anderm mit dem Dickson Variofield ein modulares Trägersystem für die Bodenbearbeitung entwickelte. Dickson und Kerner Maschinenbau gründeten Ende 2019 die die Firma DicksonKerner (agrarheute berichtete: Kerner kooperiert mit Dickson). Für 2020 plant Dickson das U-Cut-Schar in einer Vorserie zu testen. Wann das neue Schar verfügbar sein wird, teilte das Unternehmen nicht mit.

 

 

Mit Material von DicksonKerner

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