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Ernte und Transport

US-Farmer testen Prototyp John Deere 8000er Feldhäcksler

© Schranz/traction
von , am
26.02.2015

In über acht Ländern und mehr als fünf Jahre lang, ließ John Deere die 8000er Serie des Feldhäckslers im Praxiseinsatz testen. traction begleitete in Kalifornien exklusiv die letzten Tests der Maschine bei der Winterfutterernte.

 
Von Nord- und Südamerika über England und das europäische Festland bis nach Neuseeland traf der John Deere 8000er Feldhäcksler nicht nur auf unterschiedliche Kunden, sondern auch auf verschiedene Einsatzbedingungen. Die traction-Redakteure waren im Mai 2014 bei den letzten Tests des 8000er Feldhäcksler in Kalifornien dabei.

Entwicklung dauerte fünf Jahre

Fünf Jahre lang haben die John Deere Ingenieure die neue Feldhäcksler-Serie 8000 entwickelt und getestet. Logistisch sind diese Tests große Herausforderungen. Testingenieure im Feld und im Labor arbeiteten über Kontinente hinweg zusammen und entwickelten den Feldhäcksler Schritt für Schritt bis zum aktuellen Serienstand. Dabei haben sie immer wieder Teile ausgebaut, überprüft, vermessen, angepasst und wieder eingebaut. Und das auch in der heißen kalifornischen Ebene bei 40 Grad im Schatten.

Leistungsfähiger und leichter

Für die 8000-Serie des Feldhäckslers haben die Ingenieure über 90 Prozent der Komponenten neu entwickelt. Dazu gehört der Gutflusskanal, die Häckselaggregate, der Motor und die Kabine. Die neuen Maishäcksler sind deutlich leichter als bei dem Vorgängermodell. Die Häcksler der 8000-Serie sind gut  800 Kilo leichter als die Vorgänger-Serie. Die neue Pickup ist um zehn Prozent leichter und hat einen erhöhten Durchsatz.

Gleichmäßiger Gutfluss

Der neue 8000er Feldhäcksler hat einen gleichmäßigen Gutfluss. Das hat folgende Vorteile:
  • schont die Aggregate
  • steigt die Häckselqualität
  • senkt den Kraftstoffverbrauch vor allem durch geringere Lastspitzen
John Deere setzt weiterhin auf vier Vorpresswalzen. Der Hersteller ist der Ansicht, dass sechs Vorpresswalzen nicht nötig seien, weil der Vorpressdruck sich nicht multiplizieren lässt. Dadurch wiegt die Maschine deutlich weniger. Der Vorteil: Die Zeitspanne, die die Maschine hat, um etwaige Fremdkörper zu erkennen und danach abzuschalten, ist größer.
 
Den ausführlichen Testbericht lesen Sie in traction Ausgabe Januar/Februar 2015.

John Deere 8000er Feldhäcksler im Praxiseinsatz

2014 waren die traction-Redakteure bei den letzten Tests des 8000er Feldhäckslers von John Deere dabei. © Schranz
In der neuen Feldhäcksler-Serie entwickelte das Landtechnikunternehmen über 90 Prozent der Komponenten neu. © Schranz
Die Ingenieure von John Deere haben die Maschine fünf Jahre lang getestet und entwickelt. © Schranz
John Deere hat die neue Feldhäcksler-Serie in mehr als acht Ländern getestet. © Schranz
Im Vergleich zur 7000er Serie wiegt die neue fast eine Tonne weniger. © Schranz
Der Markt für Feldhäcksler hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Kunden, vor allem die Lohnunternehmer, bevorzugen mehr Leistung. © Schranz
Neu bei der 8000er Serie des Häckslers ist der Gutflusskanal, die Häckselaggregate, der Motor sowie die Kabine. © Schranz
Die neuen Maishäcksler sind trotz gestiegener Leistung deutlich leichter geworden als beim Vorgänger. © Schranz
In der heißen kalifornischen Ebene wird auch bei 40 Grad gearbeitet. © Schranz
Mit der neuen Serie zielte John Deere darauf, eine effiziente, bedienerfreundliche und wirtschaftliche Maschine herzustellen. © Schranz
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