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Ackerbau

Im Vergleich: Front-Heckpflug versus Aufsatteldrehpflug

Externer Autor
am
20.10.2015

Frontpflug contra Aufsattelpflug: die traction hat den Vergleich gemacht und zwei Kongsklide-Gespanne in Bezug auf Schlupf, Flächenleistung und Verbrauch getestet.


In Skandinavien und Frankreich sieht man sie aufgrund arrondierter Flächen häufiger als bei uns: aufgelöste Pfluggespanne mit Front- und Heckpflug. Die Technikredakteure der traction haben zwei Pflug-Gespanne des Herstellers Kongsklide mit jeweils sieben Scharen einem direkten Vergleich unterzogen und dabei
  • den Schlupf,
  • die Flächenleistung und
  • den Verbrauch ermittelt.
Für die Messungen stellt Deutz-Fahr einen Agrotron 6160P mit 122 kW (166 PS) zur Verfügung. Als Kombigespann kamen ein Kongskilde FMRT mit drei Scharen und ein Kongskilde MRT mit vier Scharen zum Einsatz. Der Aufsatteldrehpflug war ein siebenschariger Kongskilde HSRWT-Variodrehpflug. Die Schnittbreite wurde an allen Pflüpgen auf 40 cm eingestellt, was eine Arbeitsbreite von 2,80 ergab. Als Arbeitstiefe wählten die traction-Tester angesichts des geringen Zugkraftbedarfs des Bodens auf der Testfläche 25 cm.
 
Die aufgelöste Front-Heck-Kombination und der angehängte Aufsattelpflug unterscheiden sich grundlegend von ihrer Krafteinwirkung auf den Zugschlepper. Bei der Kombination belastet der Unterzug im Heck die Traktorhinterachse. Ein Frontballast muss dem Gewicht und auch der gewünschten Arbeitsgeschwindigkeit angepasst werden. 
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