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Pflanzenschutztechnik

Vogel & Noot: Neue Anhängespritze

Michael Bindl/agrarheute
am
10.05.2016

Die Pflanzenschutzspritze Pharos 4600 wird erstmals auf den DLG-Feldtagen im Juni auf dem Freigelände sowie bei Maschinenvorführungen im Parcours zu sehen sein.

Der Markt für Anhängespritzen ist prozentual betrachtet der mit dem größten Marktvolumen im Bereich Pflanzenschutztechnik. Viele Landtechnikhersteller haben deshalb in den letzten Jahren ihr Angebot an Anhängespritzen erweitert.

Pünktlich zu den DLG-Feldtagen Mitte Juni bringt nun auch der österreichische Landmaschinenhersteller eine neue Anhängespritze, die Pharos, auf den Markt.

Luftgefedertes Fahrwerk

hebt nach eigenen Angaben das Fahrwerk der Spritze hervor. So sorge der tieferliegende 444 Liter fassende Frischwasserbehälter sowie die Position des Behälters vor der Achse für einen niedrigen Schwerpunkt. Außerdem ist die Achse als Lenkachse ausgeführt und wird über ein Potentiometer an der Deichsel angesteuert.

Ein Luftfahrwerk soll die Übertragung von Schwingungen auf das Gestänge minimieren. Mit dem neuen Terminal Maxi 3.0 von Müller Elektronik ist die Pharos auch mit pneumatischer Einzeldüsenabschaltung und Distance Control II für variable Geometrien verfügbar.

4600-Liter-Behälter

Der aus Polyethylen gefertigte Behälter mit 4600 Litern Fassungsvermögen ist ohne Kanten und Ecken ausgeführt, was für eine restlose Reinigung sorgen soll. Eine Schwallwand in der Mitte des Tanks sorgt für mehr Sicherheit während der Fahrt, da das Aufschwappen der Flüssigkeit verhindert wird. Die kontinuierliche Innenreinigung erfolgt durch eine separate Pumpe.

27-Meter-Gestänge, vollhydraulisch

Das Gestänge ist vollhydraulisch ausgeführt und verfügt serienmäßig über eine Sonderklappung von 27 auf 15 Meter. Durch die zweiteilige Klappung wird bei entsprechender Spurbreite und Bereifung eine Transportbreite von 2,52 Meter erreicht. Eine variable Geometrie sorgt für eine gute Anpassung des Gestänges an topographische Bedingungen. Große R1"-Düsenleitungen mit Zirkulation lassen auch hohe Aufwandmengen ohne Druckverluste zu.

Selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen: Ein Marktüberblick

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