Login
Ernte und Transport

Weniger Mähdrescher und Pressen verkauft

von , am
21.09.2010

Die Landmaschinenhersteller haben ihre Verkäufe von Mähdreschern und Pressen für die Saison 2009/2010 abgeschlossen. Bereits zum Saisonbeginn 2009 erfuhren die Hersteller von Mähdreschern eine teilweise sehr verhaltene Neumaschinennachfrage.

© agrarfoto.com

Auch die schwierigen Bedingungen für die Getreide- und Rapsernte 2010 mit den sehr kurzen Zeitfenstern brachte keine vermehrten kurzfristigen Bestellungen, teilt der VDMALandtechnik mit. Entsprechend schrumpfte der Markt um 37 Prozent auf 1.457 Einheiten, wobei die besonders leistungsstarken Maschinen weniger stark rückläufig waren.

Stabiler Markt für Rundballenpressen

Die Verkäufe von Ballenpressen entwickelten sich uneinheitlich. Von typischen Lohnunternehmer-Maschinen wie den Großpackenpressen konnten 25 Prozent weniger verkauft werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den vergangenen drei Jahren wesentlich höhere Stückzahlen abgesetzt wurden und dies als Sondereffekt angesehen wird. Der Rundballenpressenmarkt konnte sich entgegen dem Trend mit 1.552 Einheiten fast auf Vorjahresniveau behaupten, vor allem an den Futterbau-Standorten. Dabei spielten kompakte Maschinen wieder eine stärkere Rolle.

Erholung wahrscheinlich

Ein besonderes Augenmerk legten die Hersteller von Mähdreschern und Pressen in der letzten Saison auf geringe Lagerbestände beim Handel. Dies und eine verbesserte Nachfrage sind Gründe, warum die Industrie derzeit wieder auf eine nachhaltige Erholung der Auftragslage setzt. (dlz agrarmagazin)

Auch interessant