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AGCO baut Ersatzteillager in Südafrika

von , am
25.05.2012

Johannesburg - Am vergangenen Montag setzte AGCO den ersten Spatenstich für das neue Teilelager in Johanndesburg. Insgesamt plant AGCO 100 Millionen US-Dollar in Afrika zu investieren.

AGCO Vorstandschef Martin Richenhagen konnte sich bei der Vorstellung der Quartalszahlen 04/2012 durchweg zufrieden zeigen. © AGCO
Das neue AGCO-Teilelager in der Nähe des O.R. Tambo International Airports in Johannesburg baut der Landtechnikhersteller zusammen mit seinem südafrikanischen Vertriebspartner Barloworld. Laut AGCO soll das Lager mit bis zu 40.000 unterschiedlichsten Ersatzteilen ausgestattet sein, um mit einer höheren Maschinen- und Ersatzteilverfügbarkeit schneller auf Bestellungen reagieren zu können. Insgesamt plant AGCO in den kommenden Jahren 100 Millionen US-Dollar in seine Geschäfte in Afrika zu investieren. Das neue Teilelager in Johannesburg sei ein erster Schritt. Der Bau des Teilelagers soll bis Ende 2012 fertig gestellt sein.
 
"Afrika bietet gewaltige Wachstumschancen im Landmaschinensektor", erklärte AGCO-Vorstandschef Martin Richenhagen vor kurzem auf dem G8-Gipfel in Washington D.C.

AGCO will in Ausbildung, Kundenservice und Vertrieb investieren

Laut AGCO verfüge Afrika über erhebliches Potential im Agrarsektor: 11 Prozent der weltweit bebaubaren Ackerfläche liegen in Afrika, davon seien 86% unbewirtschaftet. Der Konzern plant daher die Entwicklung von Modellfarmen und Schulungszentren in Sambia, Äthiopien, Marokko und Südafrika, wo hiesige Landwirte für die neuen Technologien geschult werden können. Weiterhin plant AGCO, Finanzierungslösungen für die Ausstattung von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben mit wenig bis gar keinem Umlaufvermögen zu unterstützen.
 
In den nächsten Jahren soll ein komplettes Konzept mit regional zugeschnittenen Lösungen und Technologien für mehr als 25000 Kleinbauern bereitzustellen. Der Fokus wird auf Lokalisierung, Kundenorientierung, Zugang zu modernen Technologien und Stärkung der Leistungskapazität liegen. AGCO will dabei eng mit afrikanischen Staaten zusammenarbeiten und so zur Stärkung der Ernährungssicherheit beitragen.

Äthiopische Landwirtschaft: Ungenutzte Potentiale

 
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