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AGCO fährt im letzten Quartal 2012 Rekordumsatz ein

von , am
06.02.2013

Duluth - AGCO erzielte im 4. Quartal 2012 Nettoumsätze von rund 2,7 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Anstieg von nahezu 7,4 Prozent im Vergleich zum Nettoumsatz im 4. Quartal 2011 (2,5 Mrd. USD).

AGCO Vorstandschef Martin Richenhagen konnte sich bei der Vorstellung der Quartalszahlen 04/2012 durchweg zufrieden zeigen. © AGCO
Die erzielten und bereinigten Nettogewinne für das 4. Quartal 2012 waren nach Unternehmensangaben jeweils 1,04 US-Dollar (USD) pro Aktie beziehungsweise 0,99 USD pro Aktie. Der Nettoumsatz für das gesamte Jahr 2012 lag bei rund 10,0 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von zirka 13,6 Prozent gegenüber 2011. Unter Ausschluss ungünstiger Auswirkungen der Währungsumrechnung von ungefähr 7,7 Prozent und der positiven Auswirkung von Übernahmen in Höhe von rund 8,8 Prozent stieg der Nettoumsatz für das gesamte Jahr 2012 um etwa 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
 
Für das gesamte Jahr 2012 lagen die erzielten Nettogewinne pro Aktie bei 5,30 US-Dollar und die bereinigten Nettogewinne pro Aktie bei 5,25 USD. 2011 lagen die erzielten Nettogewinne für das gesamte Jahr bei 5,95 USD pro Aktie und die bereinigten Nettoerträge bei 4,48 USD pro Aktie.

Starke Zuwächse in Asien und Südamerika

Die wichitgsten Kennzahlen für das 4. Quartal 2012 bei AGCO:
  • Umsatzwachstum für das vierte Quartal 2012 im Vergleich zu 2011 lag bei 7,3 Prozent, wobei Südamerika und die Region Asien/Pazifik (unter Ausschluss der Auswirkungen von Währungsumrechnung und Übernahmen) den stärksten Beitrag zum Wachstum leisteten (organische Umsatzergebnisse nach Region: Südamerika +27,8 %, Asien/Pazifik +27,5 %, Europa/Afrika/Nahost („EAME“) +3,4 %, Nordamerika (1,8 %))
  • Die Gewinnspanne in der Region Südamerika lag für das 4. Quartal bei ungefähr zehn Prozent und die Gewinnspanne für Nordamerika stieg im vierten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 120 Basispunkte
  • Umsätze und betriebliche Erträge im 4. Quartal in den EAME-Ländern wurden durch die geringere Produktion und Start-Up-Kosten im Zusammenhang mit der neuen Fendt-Fabrik in Deutschland negativ beeinflusst
  • Die Senkung des Betriebskapitals im vierten Quartal 2012 generierte laut AGCO einen freien Cashflow von rund 326 Millionen USD für das gesamte Jahr 2012 
"AGCO hat das Jahr 2012 mit einem Umsatz und einem bereinigten Ergebnis in Rekordhöhe abgeschlossen, gleichzeitig haben wir unser Produktangebot sowie unsere Fertigungsanlagen erheblich verbessert", kommentriert Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO von AGCO die Ergebnisse."Durch die Erhöhung strategischer Investitionen konnten wir zudem einen freien Cashflow von 326 Millionen USD für das gesamte Jahr 2012 erwirtschaften - trotz Startschwierigkeiten in der neuen Fendt-Fabrik. Dabei ist vor allem die Steigerung der Gewinnspanne in Südamerika von über 100 Basispunkten zu erwähnen. Ebenso nennenswert ist der etwa 10%ige Anstieg der Gewinnspanne in Nordamerika - die beste Gewinnspanne seit mehr als zehn Jahren."

Anhaltend hohe Rohstoffpreise

"Aufgrund anhaltender Dürre fiel die Ernteproduktion in Nordamerika 2012 erheblich geringer aus. Die höheren Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Ernteausfallversicherungen führten jedoch zu landwirtschaftlichen Erträgen, die in den USA beinahe Rekordhöhe erreichten, was den Kauf von landwirtschaftlichen Maschinen förderte. Wir verzeichnen derzeit aufgrund geringerer Ernteproduktionsvolumina eine geschwächte Nachfrage nach Getreidelagerung und Geräten zur Produktion von Protein-Futtermittel", erklärte Richenhagen.
 
Unbeständiges Wetter gleiche zum Teil die attraktiven Preise für landwirtschaftliche Produkte in Europa wieder aus. Der Umsatz der Branche sei in den vom Wetter beeinträchtigten Märkten in Südeuropa, Skandinavien und Finnland weiter schwach, während die Nachfrage an den westeuropäischen Schlüsselmärkten Deutschland und Frankreich unverändert blieb.
Die Nachfrage in Südamerika stieg in der zweiten Jahreshälfte 2012. Bessere Ernteerträge, attraktive staatliche Finanzierungsprogramme in Brasilien und günstige Getreidepreise förderten dort laut Richenhagen den Verkauf von landwirtschaftlichen Geräten. Die Nachfrage nach Rohstoffen werde durch den Einsatz von Biotreibstoffen, steigende Bevölkerungszahlen und den zunehmenden Proteinverzehr in den aufstrebenden Märkten vorangetriebenen. "Unsere langfristige Einschätzung bleibt optimistisch, da die höheren Einnahmen der landwirtschaftlichen Betriebe das gesunde Wachstum unserer Branche auch weiter fördern dürften", wirft Richenhagen einen positiven Blick voraus. 

Video: Krise? Nicht in der Landtechnikindustrie (06. Feb)

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