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Geschäftsbericht 2016

AGCO verliert weiter an Umsatz und Gewinn

Fendt Vario Traktor
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Julia Eder, agrarheute
am
08.02.2017

Beim US-Landtechnikhersteller AGCO sank 2016 der Nettoumsatz um 0,8 Prozent auf 7,4 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn sank um 42 Prozent auf 160,2 Mio. US-Dollar.

AGCO

Der AGCO-Konzern, zu dem unter anderem die Marken Fendt, Massey Ferguson, Valtra und Challenger gehören, hat den Geschäftsbericht 2016 vorgestellt. Der Nettoumsatz des Gesamtjahres 2016 betrug demanch rund 7,4 Milliarden US-Dollar (USD). Das ist ein Rückgang von rund 0,8 Prozent (%) gegenüber dem Vorjahr, aber immerhin mehr als erwartet: Vergangenes Jahr rechnete AGCO noch mit 7,0 Mrd. USD Nettoumsatz für 2016.

2015 musste AGCO bereits einen Umsatzrückgang von 23,2 % auf 7,5 Mrd. USD hinnehmen. Würde man die ungünstigen Auswirkungen einer Währungsumrechnung (rund 2,6 %) nicht berücksichtigen, dann würde sich der Nettoumsatz des Gesamtjahres 2016 gegenüber dem Jahr 2015 um etwa 1,9 % erhöhen. Der Nettogewinn sank auf 160,2 Mio. USD. 2015 waren es 264 Mio. USD, 2014 sogar noch 404 Mio. USD.

AGCO-Ergebnisse im 4. Quartal und pro Aktie

Im vierten Quartal 2016 erzielte AGCO einen Nettoumsatz von rund 2,1 Milliarden USD. Das entspricht einer Steigerung von rund 6,9 Prozent gegenüber dem Nettoumsatz im vierten Quartal 2015 (2,0 Milliarden USD). Im vierten Quartal 2016 stieg der Nettoumsatz im Vergleich zum vierten Quartal 2015 sogar um rund 8,7 % - wenn man ihn um ungünstige Währungsumrechnungseffekte von rund 1,8 % bereinigt.

Für das Gesamtjahr 2016 betrug der Reingewinn 1,96 USD pro Aktie. Der ausgewiesene Nettogewinn belief sich 2016 auf 0,77 USD je Aktie. Der bereinigte Jahresüberschuss, der die Restrukturierungsaufwendungen ausschließt, belief sich im vierten Quartal 2016 auf 0,84 USD pro Aktie.

EAME-Nettoumsatz steigt durch Zukäufe

AGCO

Der Nettoumsatz der EAME-Region (Europe, Afrika, Mittlerer Osten) stieg im Gesamtjahr 2016 um 3,5 % im Vergleich zu 2015, ohne negative Auswirkungen auf die Währungsumrechnung. Grund dafür sind laut AGCO Akquisitionen sowie das Wachstum in Großbritannien und Skandinavien. Damit konnten Rückgänge in Afrika, Deutschland und Frankreich ausgeglichen werden.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit erhöhte sich im Vergleich zu 2015 um rund 1,0 Millionen USD für das Gesamtjahr 2016. Höhere Umsätze wurden laut AGCO teilweise durch ungünstige Währungsumrechnungseffekte kompensiert wurden.

2017: Umsatz von 7,4 Milliarden USD erwartet

In Nordamerika und Europa wird eine sinkende Industrienachfrage erwartet, die teilweise durch das Wachstum in Südamerika kompensiert wird. Der Umsatz von AGCO für 2017 wird voraussichtlich etwa 7,4 Milliarden USD erreichen. AGCO rechnet damit, dass sich die Bruttomarge und die operativen Margen im Vergleich 2016 verbessern. Das ist zumindest das Ziel von Preis- und Kostensenkungsmaßnahmen, die teilweise durch einen schwächeren Umsatzmix kompensiert wurden.

Basierend auf diesen Annahmen wird das Ergebnis pro Aktie für 2017 auf etwa 2,50 US-Dollar geschätzt.

Mit Material von AGCO

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