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Agrartechnik stellt neuen Ausbildungsordner vor

von , am
03.08.2012

Die dlv-Fachzeitschrift Agrartechnik hat eines ihrer größten Projekte der letzten Jahre mit Blick auf die Ausbildung abgeschlossen: den neuen Ausbildungsordner.

Besser lernen - das geht mit dem neuen Ausbildungsordner der dlv-Fachzeitschrift Agrartechnik. © agrartechnik
In Zeiten eines sich ständig verschärfenden Wettbewerbs spielt die Qualität der Servicekräfte eine immer größere Rolle. Nicht nur für die weitere Entwicklung, sondern selbst für die Existenz des Fachhandelbetriebes.
 
Seit Jahrzehnten begleitet die Agrartechnik mit den Agrartechnischen Lehrbriefen (ATL) tausende Auszubildende auf ihrem Weg zum Lern- und Berufserfolg des Land- und Baumaschinenmechanikers. Diese Ausbildungsunterlagen waren schon immer ein Projekt, in dem sich durch ihre Zusammenarbeit Schulen, Industrie und Medien bestmöglich in den Dienst der Branche gestellt hatten.

Stillstand ist Rückschritt

Doch jetzt war die Zeit der Veränderung und Verbesserung der Lernunterlagen gekommen. Auch von Seiten der Nutzer kamen immer wieder Anregungen und Verbesserungswünsche. Grundsätzlich aber musste der komplette Ausbildungsordner auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Dabei sollte er grafisch und strukturell vereinfacht, dem Zeitgeist angepasst und noch besser auf die Bedürfnisse der Lehrlinge und Ausbilder zugeschnitten werden.
 
Erste Ansätze in 2007
 
Schon im Jahre 2007 hat die Agrartechnik bei ausgewählten Berufsschulen Umfragen gestartet, um Änderungsbedarf zu verifizieren und Ideen direkt von den Nutzern der Lernmaterialien einzusammeln. Die Ergebnisse dieser Umfragen wurden seinerzeit in großer Runde mit Vertretern von Industrie und Fachhandel, vom Bundesverband und den Innungen diskutiert.
 
Seitdem arbeitete das Autoren-, Redaktions- und Grafikerteam in enger Zusammenarbeit an der Entwicklung des Konzeptes für die neuen Ausbildungsunterlagen. Zwischenzeitlich war die aktive Mannschaft auf 22 Personen angewachsen, darunter 13 Autoren - die meisten von ihnen sind Lehrer an der Berufsschule in Breisach und der Max-Eyth-Schule in Kirchheim. Das Ziel war, das Material nicht nur zu aktualisieren, sondern auch noch verständlicher zu gestalten und eine übersichtliche Struktur zu entwickeln, die das Finden der Themen und Einsortieren der neuen Ergänzungsseiten mit einem Handgriff ermöglicht.
 
Neue Themen, neue Struktur
 
Jeder Auszubildende soll sich auf die bevorstehenden Prüfungen optimal vorbereiten können. Auch bislang noch nicht enthaltene Themen wurden eingefügt, wie Common-Rail-Einspritzsystem,  Zentralschmier- und Klimaanlagen - um nur ein paar aufzuzählen. Viele Kapitel sind ganz neu strukturiert worden, wie zum Beispiel "Elektrik/Elektronik" oder "Hydraulik". Daneben wurden  weitere Themen, die früher zusammengefasst waren, neu aufgeteilt und somit übersichtlicher gestaltet. Jede einzelne Seite ist angefasst, geprüft und gegebenenfalls erneuert worden.
 
 
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