Login
Spezielles

Agritechnica 2015: Das sind die 5 besten Neuheiten

von , am
10.09.2015

Erstmals hat die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) die fünf Goldmedaillen-Gewinner schon vor der Agritechnica bekannt gegeben. Mit dabei: ein besonderer Reifen, hilfreiche Anwendungen und ein Pellet-Vollernter.

VarioGrip Pro: Im Reifeninneren verbirgt sich ein zweiter Hochdruckreifen für die schnelle Reifendruckanpassung. © Werkbild
Beim Fendt "VarioGrip Pro" befindet sich im Inneren des neu entwickelten Reifens ein zweiter Hochdruckreifen, der als Druckspeicher für die schnelle Reifendruckanpassung dient.
 
Zur Druckluftversorgung genügt eine einfache Drehdurchführung, über die der Innenreifen kontinuierlich gefüllt gehalten wird. Sowohl die Schaltenergie der Ventile als auch die Energie für die Drucksensoren und die Steuerimpulse werden innerhalb der Achse induktiv übertragen.
 
Durch den direkten Druckaustausch kann der Reifendruck innerhalb von 30 Sekunden von 0,8 auf 1,8 bar erhöht werden, ohne die Motordrehzahl zu ändern.
 
AGCO GmbH - Fendt, Marktoberdorf, Deutschland; Halle 20, Stand B08f und MITAS a. s., Prag, Tschechien, Halle 3, Stand E29 

Connected Nutrient Management - Umfassendes Nährstoffmanagement

Connected Nutrient Management ist ein Nährstoffmanagementsystem, welches verschiedene Technologien intelligent verknüpft. © Werkbild
Connected Nutrient Management ist ein Nährstoffmanagementsystem zur bedarfsgerechten und präzisen N und P Applikation mit organischen sowie mineralischen Düngern.
 
Das System erlaubt die Planung von Ernte zu Ernte und bindet Technologien zur zielgenauen Düngerapplikation ein. Daten, Wissen und Schlüsseltechnologien der Innovationspartner John Deere, Land Data Eurosoft, Vista, Rauch und Sulky werden miteinander verknüpft und ermöglichen dem Anwender eine düngeverordnungskonforme, teilschlagspezifische Nährstoffapplikation.
 
Es wird erstmals möglich, Nährstoffe im Teilschlag exakt zu bestimmen, zu applizieren und zu dokumentieren, unabhängig davon, ob organische und/oder mineralische Düngemittel eingesetzt werden. Die optimale Nährstoffverteilung pro Teilschlag und Vegetationszeitpunkt ermöglicht eine höhere Nährstoffeffizienz und gleichzeitig optimierte Nährstoffbilanzen. Eine vergleichbare integrierte Lösung hat es bisher nicht gegeben.
 
John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim, Deutschland; Halle 13, Stand E30
LAND-DATA Eurosoft, a BayWa Company, Pfarrkirchen, Deutschland, Halle 15, Stand G30
Vista Geowissenschaftliche Fernerkundung GmbH, München, Deutschland, Halle 15, Stand G31j
RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim, Deutschland, Halle 9, Stand A63
SULKY BUREL, CHATEAUBOURG, Frankreich, Halle 11, Stand C23

Connected Crop Protection mit Pflanzenschutz-Anwendungs-Manager

Connected Crop Protection hilft bei der zielorientierten, termingerechten und präzisen Applikation von Pflanzenschutzmitteln. © Werkbild
Connected Crop Protection mit Pflanzenschutz-Anwendungs-Manager ist ein System zur zielorientierten, termingerechten und präzisen Applikation von Pflanzenschutzmitteln. BASF und John Deere führen hier gemeinsam mit den öffentlichen Partnern ISIP, ZEPP, JKI und KTBL Schlüsseltechnologien zusammen.
 
Die Datenübergabe erfolgt im herstellerunabhängigen ISO-XML Format. Auf dieser Basis können künftig weitere Systeme eingebunden werden.
 
Der Anwender steuert den Kreislauf, plant und editiert teilschlagspezifische Anwendungen, dokumentiert erledigte Arbeiten und erteilt Partnern Zugang zur Beratung. Connected Crop Protection hilft dem Praktiker,  den Pflanzenschutz von der Befallsdiagnose über die Mittelempfehlung und rechtskonformen Anwendung bis hin zur Dokumentation effizient zu erledigen.
 
John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim, Deutschland; Halle 13, Stand E30
BASF SE, Ludwigshafen, Deutschland; Halle 15, Stand G33A
Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP) e.V., Bad Kreuznach, Deutschland; Halle 15, Stand G31H
Zentralstelle der Länder für EDV-gestützte Entscheidungshilfen und Programme im Pflanzenschutz (ZEPP), Bad Kreuznach, Deutschland, Halle 15, Stand G31H
Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL), Darmstadt, Deutschland, Halle 15, Stand H20
Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Quedlinburg, Deutschland; Halle 15, Stand G31H

PREMOS 5000 - Halmgutpellets im Feld produzieren

Premos 5000 ist der erste mobile Pelletvollernter im Markt. © Werkbild
Pellets von Halmgütern haben als Brennstoff, Einstreu, Futter und Beschäftigungsmaterial einen breitgesteckten Markt. Der PREMOS 5000 ist der erste mobile Pelletvollernter im Markt, der ohne Vorzerkleinerung Pellets mit 16 mm Durchmesser mit zwei ineinandergreifenden Matrizenwalzen erzeugt. Neben dem Einsatz direkt auf dem Feld ist auch ein stationärer Einsatz möglich.
 
Hervorzuheben ist die hohe Schlagkraft des Gerätes bei gleichzeitig relativ günstigem spezifischem Energieverbrauch.
 
Bernard Krone GmbH, Spelle, Deutschland, Halle 27, Stand G20 

John Deere ProCut - Scharfe Einstellung

ProCut nimmt die direkte Abstandsmessung der Gegenschneide zu den Messern über ein induktives Messverfahren vor. © Werkbild
Auch unter Zeitdruck gilt es im Häckslereinsatz, die Messer an der Häckseltrommel scharf zu halten und eine korrekte Einstellung der Gegenschneide vorzunehmen. Das John Deere "ProCut" nimmt die direkte Abstandsmessung der Gegenschneide zu den Messern nicht über Klopfsensoren, sondern über ein induktives Messverfahren mit zwei speziellen Sensoren vor. Außerdem ist eine automatische Schärfenmessung aller Messer einzeln möglich.
 
Der Kundennutzen ist sehr hoch, da immer der optimale Betriebspunkt zum Einstellen der Gegenschneide und zum Schärfen der Messer mit den empfohlenen Schleifzyklen angegeben wird. So lassen sich nicht nur Energiekosten einsparen, sondern auch Betriebsmittel wie Messer, Gegenschneide und Schleifstein.
 
John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim, Deutschland, Halle 13, Stand E30 

Fendt Vario 1000: Das steckt drin im "German Meisterwerk"

Mit dem Vario 1000 bringt Fendt einen komplett neuen Standardtraktor im Segment 400-500 PS auf den Markt. © Hermann Krauß
Unter der Haube steckt ein MAN Sechszylinder-Motor... © Hermann Krauß
...mit 12,4 Liter Hubraum... © Hermann Krauß
...und VTG Turbolader. © Hermann Krauß
Das Niedrigdrehzahlkonzept 'Fendt ProDrive' ermöglicht ein höheres Drehmoment bei niedriger Motordrehzahl. © Hermann Krauß
Beim Top-Modell Fendt Vario 1500 liegt das maximale Drehmoment von bis zu 2.400 Nm bei nur 1.100 U/min. © Hermann Krauß
Das Herzstück der Kühlung 'Concentric Air System' (CAS) ist ein Hochleistungslüfter, der vor den Kühlpaketen sitzt und kalte Luft durch die Wärmetauscher drückt. © Hermann Krauß
Minimierte Lüfterdrehzahl und der niedrige Geräuschpegel durch 'Fendt ProDrive' ergeben sowohl außerhalb als auch in der Kabine einen niedrigen Geräuschpegel. © Hermann Krauß
Der VarioDrive Antriebsstrang ist eine komplette Neuentwicklung. Eine Hydropumpe und zwei unabhängige Hydromotoren können Vorder- und Hinterachse unabhängig voneinander versorgen. © Hermann Krauß
Durch das (auf seine Maße bezogene) geringe Leergewicht von 14 Tonnen kann die Maschine mit bis zu 50 Prozent seines Grundgewichts aufballastiert werden. © Hermann Krauß
Ausgelegt ist der Kraftprotz laut Fendt für schwerste Zugarbeiten, die bisher Knicklenkern sowie Raupen- und Systemtraktoren vorbehalten waren. © Hermann Krauß
Vom neuen Fendt 1000 Vario wird es insgesamt vier Modelle geben: 1038, 1042, 1046 und 1050. © Hermann Krauß
Auch interessant