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Agritechnica/Silbermedaille: Fendt, John Deere und Claas im Dreierpack

Claas/DLG/Fendt/John Deere/hs
am
21.10.2015

Die Landtechnikhersteller Fendt, John Deere und Claas waren alle mehrfach erfolgreich bei der DLG-Prämierung zur diesjährigen Agritechnica. Heute berichten wir über jeweils ein Produkt der drei Unternehmen.

Mit der Erweiterung ihres Produktportfolios brachte Fendt auch gleich eine Neuentwicklung hervor.

Dabei handelt es sich um einen elektrischen Antrieb für den Vierkreiselschwader Fendt Former 12555 X. Hier besitzt jeder der Kreisel einen eigenen Antrieb mit Leistungselektronik.

Vier Kreisel - vier Drehzahlen

Die Antriebe sind in der Schwaderglocke untergebracht und sorgen für eine hohe Wartungsfreundlichkeit des Arbeitsgerätes. Darüber hinaus ist es möglich, die Drehzahl jedes Kreisels separat voneinander zu steuern und das Ganze völlig unabhängig von der Motordrehzahl des Traktors. Somit kann der Fahrer flexibel auf wechselnde Erntebedingungen reagieren.

Neue Dimensionen: 360° 3D-Kamera

Die 360° 3D-Kamera von John Deere bietet neue Dimensionen im Bereich der Fahrerassistenz und Sicherheit bei Landmaschinen. Diese Entwicklung bietet dem Fahrer einen optimalen Rundumblick seiner Maschine und ermöglicht ein sicheres Rangieren auch auf engstem Raum und unter schwierigen Bedingungen.

Verschiedene Perspektiven ab Werk

Das ab Werk integrierte Kamerasystem von John Deere bietet verschiedene Perspektiven, inklusive einer Draufsicht. Dies sorgt bei immer größer werdenden Maschinen für noch mehr Sicherheit, sowohl für den Fahrer selbst als auch seine Umgebung.

Automatische Gutflusskontrolle

Das neue Assistenzsystem von Claas für die Lexion 700 Modelle überwacht den Gutfluss des Druschmaterials in der gesamten Maschine. Durch diese Neuheit können die Lexion Mähdrescher, bei reduziertem Risiko des "Zufahrens", noch besser im Leistungsoptimum gefahren werden. Dies ist besonders bei ungeübten Fahrern von Vorteil.

Permanente Überwachung verschiedener Komponenten

Um eine Verstopfung der Erntemaschine zu verhindern, werden Parameter wie die Drehzahlen von Motor, Dreschwerk und Restkornabscheidung permanent überwacht und abgeglichen. Kommt der Mähdrescher doch einmal in den roten Bereich, werden Schneidwerk, Einzugskanal und Korntankentleerung umgehend abgeschaltet.
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