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Argentinien: Handelshemmnisse für Maschinenimporte

von , am
12.04.2012

Buenos Aires - Argentinien hat die Auflagen für die Einfuhr von Maschinen und anderen Industrieprodukten deutlich erhöht. Mehrere Länder drohen mit einer Klage vor der WTO.

Claas berichtet von zunehmenden Schwierigkeiten in Argentinien, sieht aber noch Spielraum für Verhandlungen. © Mühlhausen/landpixel
Die Südamerikaner wollen mit den Importbeschränkungen ihre positive Handelsbilanz verteidigen. Betroffen sind auch die Lieferungen von Mähdreschern und Traktoren aus der EU nach Argentinien.
 
Die Liste von Industrieprodukten, für die Importlizenzen nicht mehr automatisch ausgegeben werden, wurde in jüngster Zeit drastisch verlängert. Das Industrieministerium in Buenos Aires bietet Importeuren an, im Gegenzug Wein oder Sojaschrot zu exportieren. Erste Autohersteller sind auf den Deal mit Agrarprodukten schon eingegangen.
 
Der Mähdrescherhersteller Class berichtet von zunehmenden Schwierigkeiten in Argentinien, sieht aber noch Spielraum für Verhandlungen mit der Regierung. Die EU, Australien und weitere Länder drohen mit einer Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO).

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