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Produktneuheit

Landwirtschaft 4.0: Robotti sät, hackt und macht den Pflanzenschutz

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am Freitag, 08.11.2019 - 09:26 (Jetzt kommentieren)

Agrointelli zeigt auf der Agritechnica seine neue Feldroboter-Generation. Der Robotti hat eine Dreipunktaufnahme und erledigt Feldarbeiten ohne Fahrer. Das sind die Details des autonomen Werkzeugträgers.

Das dänische Unternehmen Agrointelli zeigt auf der Agritechnica seine neue Feldroboter-Generation. Der neue Robotti ist ein autonomer Werkzeugträger und das Ergebnis von sechs Jahren Entwicklung. Nach eigenen Angaben zählt der neue Robotti zählt zu den ersten selbsttätig fahrenden Werkzeugträgern seiner Art auf dem Markt.

Das sind die Einsatzgebiete des Feldroboters - Flächenleistung von 3 ha/h

Robotti 150D ist ein selbsttätig fahrender Werkzeugträger mit einer Leistung wie ein mittelgroßer Traktor – nur ohne Fahrer. Bei ihm handelt es sich um einen Multi-Werkzeugträger, der beim Eggen, Säen, zur mechanische Bestandespflege oder für Pflanzenschutzmaßnahmen zum Einsatz kommt. Die Flächenleistung gibt das Unternehmen, abhängig von der Arbeit, mit bis zu 3 ha je Stunde an.

Laser, Kamera und GPS lenken den 150-PS-Feldroboter

Der neue Robotti bekam größere Rädern und mit 150 PS mehr Leistung. Unter der Bezeichnung Robotti 75S ist er in einer 75-PS-Variante mit einem Kubota-Dieselmotor erhältlich. Darüber hinaus verfügt der Werkzeugträger über eine Hydraulik mit drei doppeltwirkenden Steuergeräten und eine Dreipunktaufhängung. Der Durchgang der Maschine beträgt 92 cm. Dadurch soll der Roboter auch in stehende Bestände arbeiten.

Aufgrund der mittigen Montage wird das Gewicht gleichmäßigen auf die vier Antriebsräder verteilt. Der Robotti ist 35 bis 50 Prozent leichter als ein vergleichbarer Traktor und soll so weniger Boden verdichten. Der Robotti ist serienmäßig mit Laserscanner, Kamera und RTK/GPS ausgestattet. Seine Sicherheitssysteme arbeiten unabhängig voneinander.

Arbeitet digitale Arbeitspläne ab und dokumentiert automatisch

Die Arbeitspläne für den Robotti werden über die AgroIntelli-Website verwaltet, auf der man vorhandene GPS-Feldkarten nutzen oder neue erstellen kann. Ein Computer berechnet die besten Routen, um den Kraftstoffverbrauch und Bodenverdichtungen zu minimieren. Karten werden gespeichert und dokumentieren die einzelnen Arbeitsabläufe. Auch Bilder und Aufzeichnungen von montierten Kameras und Sensoren können im Log-Protokoll gespeichert werden.
 

Robotti ist bereits im Einsatz an Unis

Der Robotti wurde unter anderem an die Universitäten von Wageningen, Gent und Aarhus verkauft, wo er ein Teil von Testversuchen ist.

Der Feldroboter Robotti steht auf der Agritechnica auf dem Stand G22 von AgroIntelli A/S in Halle 15.

 

Korrektur: In einer früheren Version war der Firmensitz des Unternehmens in Dänemark nicht korrekt.

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