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Vermarktung

BayWa und Claas kooperieren in Kanada

BayWa/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
05.04.2016

BayWa AG und der Landtechnikhersteller Claas plant eine Kooperation in Kanada. Der erste neue Standort soll dieses Jahr eröffnet werden. Schwerpunkt: Vermarktung von Claas-Maschinen.

Die Münchner BayWa AG und der Landmaschinenhersteller Claas wollen in Kanada zusammenarbeiten. Die Partnerschaft hat ihren Schwerpunkt in der Vermarktung von Claas-Maschinen in der Provinz Alberta. Dabei wollen die deutschen Unternehmen die Händlerpräsenz in der Region ausbauen. Der erste neue Standort der Kooperation soll im Laufe des Jahres eröffnet werden, meldet der Münchner Konzern.

Kanadische Landwirte optimal betreuen

Durch diese Initiative - als Teil der Internationalisierungsstrategie der BayWa mit Claas - sollen Landwirte im westkanadischen Markt optimal betreut werden. Die BayWa verfügt bereits über langjährige Erfahrung mit dem vollständigen Produktportfolio von Claas in Europa und unterhält derzeit mehrere Full-Service-Standorte in Deutschland, so BayWa.

Kanada ist der dritte internationale Markt, in den BayWa in den letzten beiden Jahren mit seinem Landtechnikgeschäft eingestiegen ist.

Landtechnikgeschäft kommt dazu

"Für den BayWa Konzern fügt sich diese Kooperation in Kanada perfekt in unsere Internationalisierungsstrategie ein. Zusätzlich zum Getreidehandel und Obstgeschäft können wir jetzt auch für Landtechnik einen weiteren Schritt in einen neuen Markt unternehmen, um unser Geschäft noch weiter international zu diversifizieren", erklärt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG.

Claas hat ehrgeizige Ziele in Kanada

"Für Claas ist Kanada ein wichtiger Markt und wir haben ehrgeizige Ziele, um weiter voranzuschreiten" sagt Jan-Hendrik Mohr, Mitglied des Vorstands der Claas Gruppe. "

"Wir haben kürzlich in Regina ein Ersatzeil- und Logistikzentrum eröffnet und sind jetzt dabei, weitere Schritte zu unternehmen, um sicherzustellen, dass unser Händlernetz überall im Land seinen Kunden erstklassigen im Service bietet, so Mohr weiter.

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