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Ratgeber

Checkliste-Gülle: Daran sollten Sie vor dem Sperrfrist-Ende denken

Guelle-Fass-Traktor-John-Deere-Getreide
am Dienstag, 28.01.2020 - 10:20 (Jetzt kommentieren)

Das Ende der Gülle-Sperrfrist endet für viele Betriebe (nicht für alle!) am 31. Januar 2020. Mit unserer Checkliste starten Sie gut vorbereitet in die neue Güllesaison.

Liegt der Pegelstand im Güllebehälter knapp unter der Kante, erwarten Viehhalter sehnsüchtig das neue Güllejahr und das Ende der Sperrfrist. Diese endet für viele Betriebe (nicht für alle!) am 31. Januar 2020. Mit unserer Checkliste starten Sie gut vorbereitet in die neue Güllesaison.

Gülle-Sperrfrist: Über Regeln und Fristen informieren

Wann die Sperrfrist für das Ausbringen von Gülle endet ist nicht mehr so einfach zu beantworten. In vielen Regionen endet das Ausbringverbot am 31. Januar 2020. Auf Kreisebene gibt es Sperrfristverschiebungen und der erlaubte
Starttermine muss vor Ort in Erfahrung gebracht werden, auch für Flächen im Nachbarlandkreis.Was weiterhin gilt, ist das die Flächen nicht schneebedeckt, wassergesättigt oder überschwemmt sein dürfen.

agrarheute-Tipp: Ein Merkblatt mit Mindestabständen zu Gewässern hängt in der Traktorkabine und jeder Fahrer kennt die Regeln.

Hinweis: Bitte beachten Sie ergänzend zu unserer Checkliste auch die Regeln zur vorgeschriebenen Düngebdarfsermittlung und Gülleuntersuchung!

Checkliste Gülle-Ausbringung hier kostenlos herunterladen

Güllefass und Technik

Viel Gewicht und feuchte Bedingungen bedeutet viel Aufmerksamkeit für Reifen und Bodenschonung: Ziel ist es ein Kompromiss aus bodenschonendem Luftdruck und ausreichend Tragfähigkeit in den Fassreifen und am Traktor zu finden. Wenn an der K-80-Kupplung der Kugelkopf gefettet ist und auch Gelenkwelle, Verteilgestänge und Gülleschieber geschmiert sind, kann es losgehen.

agrarheute-Tipp: In der Maschinenhalle ist Platz geschaffen, um das Fass über Nacht frostfrei zu parken.

Gülleausbringung: Einsatzplanung und Personal

Ein Plan mit den zu düngenden Flächen und der Ausbringmenge ist die Voraussetzung, dass die Düngesaison gut starten kann. Wichtig: Jeder Fahrer kennt die Zu- und Abfahrten für die einzelnen Schläge und die Straßen im Ort und die Wohngebiete, die gemieden werden.

agrarheute-Tipp: Für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung haben sich manche Betriebe und Lohnunternehmen freiwillig auf eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h im Ort und auf schmalen Straßen festgelegt.

Mit Material von agrarheute

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