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Deutz: 28,6 Prozent mehr Umsatz

von , am
15.03.2012

Köln - Deutz ereichte im Geschäftsjahr 2011 eines der besten Konzernergebnisse der Unternehmensgeschichte. Grundlage des Umsatzrekords war eine deutliche Absatzsteigerung.

Ursache für das Ergebnis des Quartalsberichts: ein gesunkene Geschäftsvolumen infolge der konjunkturellen Abkühlung im europäischen Raum und in China sowie einmalige Sondereinflüsse.
Das Jahr 2011 war für die Deutz AG eines der besten Geschäftsjahre der Unternehmensgeschichte, obwohl sich die Weltwirtschaft vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2011 zunehmend eintrübte. Die Prognose, die das Unternehmen Anfang 2011 abgegeben und im Jahresverlauf angehoben hatte, wurde im Berichtszeitraum nicht nur voll erreicht, sondern teilweise sogar übertroffen. Mit einer Umsatzerhöhung um 28,6 Prozent auf 1.529,0 Millionen Euro (2010: 1.189,1 Millionen Euro) konnte Deutz einen neuen Umsatzrekord in der heutigen Unternehmensstruktur erzielen. Besonders erfreulich ist, dass alle Anwendungsbereiche und Regionen ihren Umsatz deutlich steigern konnten und sich so im Jahr 2011 die erfreuliche Entwicklung des Vorjahres weiter fortsetzte. Grundlage dieses Umsatzrekords war eine deutliche Absatzsteigerung um 37,5 Prozent auf 230.598 verkaufte Motoren (2010: 167.680 Motoren).

Verdopplung des operativen Ergebnisses

Mit einem Anstieg auf 91,2 Millionen Euro konnte das operative Ergebnis (Ebit vor Einmaleffekten) gegenüber dem Vorjahreswert mehr als verdoppelt werden (2010: 42,2 Millionen Euro). Entscheidend für die positive Entwicklung waren neben dem starken Umsatzwachstum die Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität und Effizienz. Insbesondere die nachhaltige Senkung der Fixkosten im Zuge des Projektes "Move" und die Ergebnisbeiträge aus dem Projekt "Move Fast" haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Deutlich wird dies auch bei Betrachtung der Ebit-Rendite: den 3,5 Prozent des Vorjahres stehen satte 6,0 Prozent in 2011 gegenüber. Nachdem im Vorjahr der Ebit und die ausgewiesene Ebit-Rendite um Einmalbelastungen bereinigt wurden, fielen im Berichtsjahr keine Einmaleffekte mehr an.

Signifikante Verbesserung des Konzernergebnisses

Ausgehend von dem sehr guten operativen Ergebnis hat sich das Konzernergebnis um 91,4 Millionen Euro auf 75,5 Millionen Euro signifikant verbessert und liegt damit deutlich im positiven Bereich (2010: minus 15,9 Millionen Euro). Damit wurde im Berichtsjahr eines der besten Konzernergebnisse in der Unternehmensgeschichte erzielt. Besonders positiv ausgewirkt hat sich hier auch das im Rahmen der Refinanzierung gesunkene Zinsergebnis. Infolge der neuen Refinanzierungsstruktur konnte dieses seit Ende 2010 um 49 Prozent auf minus 13,4 Millionen Euro verbessert werden.

Auftragsbücher waren gut gefüllt

Im Geschäftsjahr 2011 waren die Auftragsbücher bei Deutz gut gefüllt. Das Unternehmen konnte Aufträge in einem Gesamtwert von 1.479,3 Millionen Euro verzeichnen, dies entspricht gegenüber dem Vorjahreswert einer Steigerung von 12,5 Prozent (2010: 1.315,0 Millionen Euro). Zurückzuführen ist die positive Entwicklung des Auftragseingangs insbesondere auf die hohe Nachfrage in den Anwendungsbereichen Landtechnik und mobile Arbeitsmaschinen.
 
Auch unterjährig konnte die positive Entwicklung fortgeführt werden. Im Vergleich zum starken dritten Quartal erhöhten sich die Umsatzerlöse im vierten Quartal 2011 noch einmal um 1,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist der Umsatz sogar um zehn Prozent ausgeweitet worden.

Gute Ergebnisse auch für 2012 erwartet

Für das laufende Jahr 2012 erwartet Deutz ähnlich gute Ergebnisse: "Zwar ist jede Prognose für das Jahr 2012 derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet, angesichts des sehr erfolgreich abgeschlossenen Geschäftsjahres 2011 blicken wir jedoch zuversichtlich in die Zukunft. Gestützt vom guten Servicegeschäft und dem zunehmenden Anteil neuer und deutlich werthaltigerer Motoren erwarten wir für das Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz und eine Ebit-Marge, die auf dem Niveau des Berichtsjahres liegt. Wir können guten Gewissens behaupten: Egal was kommen mag, wir sind für die Zukunft gut gerüstet", so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.

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